NORR AUSZEIT Felsige Freuden

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FELSIGE FREUDEN

 

Roter Stein in blauen Wellen: Ålands Granit ist ein Abenteuerspielplatz für Boulderer. NORR-Redakteurin Karen Hensel radelte mit ihren Freunden quer über die Inseln, um an den finnischen Felsen zu klettern.

 

Foto: Hendrik Morkel

Åland erleben:

Nachrichten

Fjällräven für den Polarfuchs

Fjällräven für den Polarfuchs

16 April 2014

Fjällräven ist der schwedische Name des Polarfuchses, der in Skandinavien und Finnland stark vom Aussterben bedroht ist. Seit Anfang der 1990er Jahre engagiert sich Fjällräven bei verschiedenen Polarfuchs-Projekten mit Ziel den Polarfuchsbestand in den skandinavischen Bergen zu erhöhen. »

NEUGIERIGES, CHARISMATISCHES Kerlchen

Der neugrierige Polarfuchs ist mit seinen drei bis vier Kilogramm wesentlich kleiner als sein Verwandter, der Rotfuchs. Er ist ein zähes Geschöpf, das zu den ältesten Bewohnern der Skandinavischen Halbinsel zählt. Er hat sich erstaunlich gut an die schwierigen Lebensbedingungen in den arktischen Gebirgsregionen und der Tundra angepasst. Sein Pelz ist der wärmste unter allen bekannten Säugetieren, und auch in anderer Hinsicht hat sich diese Art körperlich an ihr arktisches Lebensumfeld adaptiert. Die Körpertemperatur hält der Polarfuchs beispielsweise dadurch, dass auch seine Pfotenunterseiten mit Fell bewachsen sind. Wenn sich ein Polarfuchs zusammenrollt, seine Pfoten untersteckt und die Nase mit seinem langen, buschigen Schwanz bedeckt, kann er bei Temperaturen von bis zu –40 °C überleben.

Konkurrenz und NAHRUNGSMANGEL

Der Polarfuchs ist in Skandinavien und Finnland stark vom Aussterben bedroht. Grund dafür ist u. a. die intensive Bejagung zu Beginn des letzten Jahrhunderts, als sein wunderschönes Fell hoch im Kurs stand. Obwohl der Polarfuchs in Schweden seit 1928 und in Norwegen seit 1930 unter Artenschutz steht, hat sich sein Bestand bis heute nicht erholt. Die Hauptgründe hierfür sind der unzureichende Zugang zu Nahrung und die Konkurrenz durch den Rotfuchs, der seinen nordischen Verwandten immer mehr aus dessen natürlichem Lebensraum verdrängt. Auch der Klimawandel mit den kürzeren, milderen Wintern beeinflusst die Lebensbedingungen des Polarfuchses negativ.

LEBENSRETTENDER SUPPORT FÜR DEN FJÄLLRÄVEN

Anders Angerbjörn ist Polarfuchsexperte, Professor und Forscher an der Universität Stockholm und davon überzeugt, dass die Anzahl der Polarfüchse in den skandinavischen Bergen mit den richtigen Maßnahmen verdoppelt werden könnte. Heute leben dort zwischen 130 und 200 ausgewachsene Exemplare, für einen stabilen Artenbestand sind jedoch ca. 500 Exemplare erforderlich. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet Fjällräven bei verschiedenen Polarfuchs-Projekten mit Anders Angerbjörn zusammen. Das Unternehmen verbreitet Informationen, stellt Ausrüstung zur Verfügung und spenden Geld für Forschungszwecke und Futter.

Mehr Infos zu Fjällrävens Engagement für den Polarfuchs.

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