NORR AUSZEIT Meereswanderer

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Wanderer
des Meeres

 

3 Freunde.
3 Bretter.
3 Wochen.

 

Die Fotografen von Planet Visible entdecken
die arktische Inselwelt nördlich von Tromsø
auf dem SUP-Board.

 

Ein Abenteuer in faszinierender Natur,
bei dem sie das Einfache schätzen lernen
und mit großen Momenten belohnt werden.

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»Wanderer des Meeres«

Visuelle Stories:

Nachrichten

Fernsehen in Norwegen: ganz schön „slow“

Fernsehen in Norwegen: ganz schön „slow“

16 Januar 2016

„Slow TV“ heißt das mediale Rezept der Entschleunigung in einer rastlosen, sich ständig wandelnden Welt. Seinen Ursprung soll es in Norwegen haben – dem Land der unwegsamen, größtenteils unbewohnten und vor allem sehenswerten Landschaftsbilder.  »

„Norwegen ist lang und weilig“ zitiert das Wirtschaftsmagazin brand eins den Moderator Hape Kerkeling und verweist auf die norwegische Erfindung des „Slow TV“.  Seinen Ursprung soll es im Jahr 2009 haben, als Mitarbeiter des Staatsfunks in Bergen über die anstehenden Jubiläen, den Jahrestag der deutschen Invasion in Norwegen von 1940 und das Hundertjahrfest der Eisenbahn von Bergen nach Oslo, berieten. Aus der Idee einer Radiosendung, die den deutschen Überfall in Echtzeit dokumentiert, wurde ein siebenstündiges Fernsehformat – und daraus das Genre „Slow TV“.

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Den ganzen, beschwerlichen Weg der Bergen-Bahn durch Bergtunnel und über Fjordbrücken, guckten sich eine Million Norweger an. Noch mehr waren es, als es ein zweites „Slow“-Format zwei Jahre später auf die Mattscheibe schaffte. 134 Stunden, 42 Minuten und 45 Sekunden folgten Live-Kameras Tag und Nacht der Hurtigruten-Fähre von Bergen nach Kirkenes und ihnen mehr als drei der insgesamt fünf Millionen Norweger.

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Foto: hurtigruten.de

„Als Nachrichten- und Kultursender erreichen wir auf NRK2 normalerweise um die 6 Prozent Marktanteil“, verriet der Projektleiter und Filmer Thomas Hellum brand eins. „Bei den Slow-TV-Programmen kommen wir oft auf 15.“ Der erste Lachsfang der Saison, die „nationale Feuerholznacht“ sowie die „nationale Stricknacht“ oder die „Piip-Show“ über das Leben der Blaumeisen – sie alle finden ihr Publikum in Norwegen, laufen oft sogar in der Prime Time und erstrecken sich teilweise über eine zweistellige Stundenanzahl, was sie momentan noch von ähnlich „langsamen“ Sendungen in Deutschland und anderen Ländern differenziert. Vielleicht fürchten sich die öffentlich-rechtlichen Sender in Norwegen nicht so sehr vor Quotenverlusten, haben eine andere Definition von gutem Fernsehen – oder schaffen damit gerade einen internationalen Trend? Gerüchte über Formate im BBC, auf Kabel eins und anderen Sendern machen gespannt.

 

Liste aller bisher gesendeten „Slow TV“-Formate, gesammelt vom Blogger Tim Prevett.

brand eins Artikel „Mut zur Ruhe“

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