NORR AUSZEIT Hoch hinaus auf den Halti – ein Reisetagebuch

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Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

EOCA Umweltprojekt 2017: Wähle deinen Favoriten!

EOCA Umweltprojekt 2017: Wähle deinen Favoriten!

In diesem Jahr bewerben sich fünf Umweltprojekte aus aller Welt um finanzielle Förderung der »European Outdoor Conservation Association« (EOCA). Als NORR-Leser kannst du bis zum 23. März per Online-Voting mitbestimmen, welche Initiative die Mittel erhalten soll.

Alle Umwelt-Projekte im Überblick:

Schutz der Schwarzhand-Klammeraffen

Land: Nicaragua
Nominiert von: Snugpak
Benötigter Betrag: 30.000 Euro

projekt 34 affen Singh Sardar

Mit diesem Projekt soll der Paso del Istmo Korridor in Nicaragua renaturiert werden, um den Lebensraum der Tierwelt, insbesondere der vom Aussterben bedrohten Schwarzhand-Klammeraffen (Ateles geoffroyi), zu bewahren. Gerade diese Affenart braucht zum Überleben einen intakten Kronenschluss und ist höchst empfindlich gegen Waldfragmentierungen. Mehr als neunzig Prozent des tropischen Trockenwalds im Westen Nicaraguas ist bereits zerstört. Dieser Verlust in Verbindung mit der Wilderei von Baby-Affen für den illegalen Wildtierhandel hat die Schwarzhand-Klammeraffen zu den meist gefährdeten Primaten in Zentralamerika gemacht. Das Projekt von Paso Pacifico will 40.000 junge, natürlich nachwachsende Bäume schützen sowie 60.000 neue einheimische Bäume auf 300 Hektar pflanzen. So sollen die Kernwald-Biotope wieder verbunden und bestehende Waldstücke mit Obstbäumen bereichert werden. Durch das Projekt wird der Ökotourismus gefördert, indem wieder hergestellte Biotope auf nachhaltige Weise zugänglich gemacht, Reiseleiter ausgebildet und zusammen mit lokalen Gruppen Touren für das Gebiet ausgearbeitet werden. Damit soll auch die Armut der Einwohner bekämpft werden – der Hauptgrund für den illegalen Wildtierhandel in dieser Gegend. Schließlich möchte das Projekt mehr als hundert Kinder pro Jahr in die Umweltschutz-Maßnahmen mit einbeziehen und sieben Gemeindeförster finanzieren, die die gefährdeten Schwarzhand-Klammeraffen vor Wilderei schützen. (Foto: Singh Sardar)

pasopacifico.org

 

Zeitgemäßer, nachhaltiger Ökotourismus

Land: Thailand
Nominiert von: Ferrino
Benötigter Betrag: 30.000 Euro

projekt 46 elefanten Peter Yuen

Fast 5.000 Elefanten leben heute in thailändischen Trekkingcamps, wo sie von Touristen geritten werden und Tricks vorführen müssen. Gleichzeitig schwindet die Population der frei lebenden Dickhäuter. Deshalb hat die Mahouts Elephant Foundation ein 3.200 Hektar großes beschütztes Waldgebiet geschaffen, in dem sie zusammen mit einheimischen Elefantentreibern (Mahuts) in Gefangenschaft lebende Elefanten auf ein Leben in der freien Wildbahn vorbereitet. Anschließend werden kleine Gruppen von 3-4 Tieren mit bereits befreiten Elefanten zusammengeführt, die mehr als hundert Kilometer entfernt in ihrer natürlichen Umgebung leben. Auf Ökosafaris können Touristen durch den Wald wandern, dort campen und das Verhalten der Elefanten beobachten. Dafür werden die Mahuts dann von den Teilnehmern bezahlt und erhalten so eine alternative Einkommensmöglichkeit. Campingplätze und Unterkünfte werden ebenfalls von den ehemaligen Elefantentreibern und ihren Familien betrieben. Durch das größere Elefantenvorkommen entsteht zugleich ein Anreiz, auch den Wald zu schützen. Und schließlich kann im Rahmen des Projekt erforscht werden, wie Elefanten sich integrieren und im Wald verhalten. So wird Wissen für zukünftige Auswilderungs-Aktionen gesammelt. (Foto: Peter Yuen)

mahouts.org

 

Aufwertung des Naturschutzstatus‘ der aquatischen Megafauna

Land: Kamerun
Nominiert von: Ternua
Benötigter Betrag : 29.800 Euro

projekt 44 AMF von AMMCO

Zur Aquatic megafauna (AMF) in Kamerun gehören Wale, Seekühe, Meeresschildkröten und Haie. Die meisten dieser Arten sind wegen intensiver Jagd und weitreichender Umweltzerstörung an der Nordküste des Landes bedroht. Hintergrund ist die Armut in der Region in Verbindung mit schwachen Regeln und einem geringen Bewusstsein für den Umweltschutz. Die African Marine Mammal Conservation Organisation (AMMCO) will den Bestand der AMF-Arten in Kamerun stärken, ihren Rechtsstatus verbessern und ihren Wert in der Bevölkerung bewusst machen. Die EOCA-Mittel sollen dazu eingesetzte werden, Einfluss auf die nationale Politik auszuüben, Aufräumarbeit vor allem an den wichtigen Niststränden der Meeresschildkröten zu leisten, Menschen für die wichtigen Arten zu sensibilisieren und Ausbildungsmaßnahmen durchzuführen. Fischer sollen als Wale-Watching-Guides, Frauen für die Arbeit in Aufzuchtstationen für Schildkröten qualifiziert werden. Darüber hinaus sollen Forschungs-, Bildungs- und Kontrollmaßnahmen finanziert werden. (Foto: AMMCO)

ammco.org

 

Bewahrung der Wälder des Jamal-Coaque Natur- und Wildschutzschutzkorridors

Land: Ecuador
Nominiert von: Nikwax Ltd
Benötiger Betrag: 28.700 Euro

korridor prjekt 28 Ryan L. Lynch

In diesem zweijährigen Projekt stellt die NGO Third Millennium Alliance einen Wildschutzkorridor zwischen dem Jama-Coaque Naturreservat und dem Meer her. Mit dem über tausend Hektar großen Korridor, der sich von trockenen Küstengebieten über Feuchtgebiete bis zu den Nebelwäldern in den Ausläufern der Bergregionen erstreckt, soll eine der am stärksten fragmentierten Landschaften Südamerikas renaturiert werden. Die zwei in dieser Region ansässigen landwirtschaftlichen Gemeinschaften leben überwiegend von der Holz- und Viehwirtschaft. Abholzung und Brandrodung zur Landgewinnung haben gewaltige Spuren in der Natur hinterlassen. Im Rahmen des Projektes, das nun in sein zweites Jahr geht, sollen in den Naturwäldern über 45.000 neue Bäume gepflanzt und eine nachhaltige Agroforstwirtschaft etabliert werden. Außerdem ist ein 25 Kilometer langer Naturpfad für Hiker und Biker entlang des Korridors geplant: der Three Forest Ecotourism Trail. Die Kombination dieser Aktivitäten sichert den Erfolg des Naturschutz-Korridors durch nachhaltige Alternativen und ökonomische Anreize. (Foto: Ryan L. Lynch)

tmalliance.org

 

Flussbettsäuberung der Mulde

Land: Deutschland
Nominiert von: Ortlieb
Benötigter Betrag: 20.000 Euro

mulde projekt 53 Birgit Krummhaar

Die Mulde fließt vom Muldestausee aus durch den Nord-Osten Deutschlands in die Elbe. Bei Anwohnern und Besuchern ist die Gegend wegen ihrer Erholungsmöglichkeiten und der umgebenden Landschaft beliebt. Der Fluss trat beim Hochwasser 2013 weit über seine Ufer und brachte Müll mit sich. Da der Stausee in einer Senke liegt, wurden Abfälle und Müll in See und Fluss gespült und nach dem Hochwasser an seinen Ufern abgelagert. Im Rahmen des Projektes will der Verein Freunde des Biosphärenreservats Mittelelbe die Organisation für die Reinigung der Ufer übernehmen. Zusammen mit lokalen Gemeinden und Schulen werden zwei Kilometer Flussbett von Schmutz befreit. Dabei soll auch eine Studie über den gesammelten Müll angelegt werden, um die Quelle der Verunreinigung zu finden und Bewusstsein für das Problem zu schaffen. Junior Ranger, das sind pfiffige Kids zwischen 6-15 Jahren, die sich für die Natur im Biosphärenreservat Mittelelbe einsetzen, werden ein Event veranstalten, um mehr Sensibilisierung für das Thema Müll und Flussverschmutzung zu schaffen.

europarc-deutschland.de

eoca-logo-mittig-16457

Die European Outdoor Conservation Association (EOCA) ist ein Zusammenschluss von über 90 Herstellern und Händlern aus der europäischen Outdoorbranche und wurde 2006 gegründet. Die Non-Profit-Organisation unterstützt Naturschutzprojekte in der ganzen Welt mit finanziellen Zuwendungen.

outdoorconservation.eu

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