NORR AUSZEIT Wild & Frei

ENTSCHLEUNIGUNG IN NORD-KARELIEN - DIASHOW STARTEN

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NORR-Reisefotograf Michael Fiukowski reiste in die finnische Wildnis, tauchte in das naturnahe Leben Nordkareliens ein und blickte Raubtieren mit der Kamera ins Auge.

Finnlands Wildnis erleben:

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Skandinaviens Wasserfälle: 15 Tipps von NORR

Skandinaviens Wasserfälle: 15 Tipps von NORR

Wasserfälle sind beeindruckende und einzigartige Naturschauspiele. Sehenswert und kraftvoll spielen sie für Tourismus und Wirtschaft eine wichtige Rolle. NORR stellt 15 imposante Wasserfälle in Skandinavien vor. 

Dänemark

#01 Døndalen

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(c) biokon.dk

Dänemarks höchster Wasserfall liegt an der Nordostküste Bornholms zwischen Tejn und Gudhjem. Direkt in der Nähe liegt auch das gleichnamige Tal Døndalen. Durch das Tal fließt der Bach Døndaleå, der in der Mitte des Tals etwa 20 Meter in die Tiefe fällt und so Dänemarks größten Wasserfall bildet. Durch den Höhenunterschied bricht das Wasser im Frühjahr während der Schneeschmelze regelrecht hinab und donnert auf die Felsen. Die Bornholmer sagen dazu: „Det dønnar“ (Es donnert). Aus dieser Bezeichnung entstand der Name.

Bornholm-partner.de

 

Island

#02 Dynjandi

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(c) travelguideiceland.com

In einer touristisch wenig erschlossenen Region im äußersten Nordwesten Islands befindet sich der Wasserfall „Dynjandi“ (der Dröhnende). Auch dieser Wasserfall hat den Namen seinem Geräuschpegel zu verdanken. Der Dynjandi erreicht eine Höhe von 100 Metern und fällt zum Ende hin stufenartig hinab, wobei er bis zu 60 Meter breit wird. Der Wasserfall sowie das Gebiet stehen seit 1981 unter Naturschutz.

Iceland.de

 

#03 Gullfoss

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(c) guidetoiceland.is

Der wohl bekannteste und mächtigste Wasserfall Islands liegt im Tal „Haukadalur“, im Südwesten der Insel. Übersetzt bedeutet  „Gullfoss“ goldener Wasserfall. Zusammen mit dem Þingvellir und den benachbarten Geysiren zählt der Gullfoss zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Islands und bildet gemeinsam mit ihnen den „Goldenen Ring“. Über zwei beeindruckende Kaskaden stürzt das Wasser in die 70 Meter tiefe und 2,5 Kilometer lange Schlucht.

Gullfoss

 

#04 Hraunfossar

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(c) west.is

Die „Hraunfossar“ (Lavawasserfälle) liegen unweit der Ortschaft Húsafell, nördlich von Reykjavik. Sie unterscheiden sich deutlich von den meisten Wasserfällen. Die Hraunfossar entstehen durch den Fluss Hvíta, dessen Wasser nur zum Teil in dem porösen Lavafeld des „Hallmundarhraun“ versickert. Das Wasser strömt hindurch und tritt in über 700 Meter Länge kristallklar wieder aus, wodurch es in der Sonne türkisfarben erstrahlt.

Visiticeland.com

 

#05 Seljalandsfoss

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Foto: Oliver Schratz

Ebenfalls im südlichen Teil Islands liegt der Wasserfall „Seljalandsfoss“. Über 66 Meter stürzt das Wasser von einer Klippe hinab in einen kleinen See. Das Besondere an diesem Wasserfall ist der Zugang zu der Hinterseite. In einer Art Höhle führt ein kleiner Pfad entlang und bietet ein faszinierendes Panorama, das bei entsprechender Jahres- und Tageszeit besonders farbenprächtig erscheint. In unmittelbarer Nähe und in Reichweite eines Campingplatzes liegt etwas versteckt, mit dem Gljúfurárfoss, ein weiterer sehenswerter Wasserfall.

Visiticeland.com

 

Färöer Inseln

#06 Múlafossur

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(c) faroeislands.dk

Der „Múlafossur“ auf der Insel Vágar ist der wohl spektakulärste Wasserfall der Färöer Inseln. Ein kleiner Bach durchfließt das idyllische Gásadalur und stürzt am Kliff aus 100 Metern Höhe in den Ozean. Der Ort galt bis vor wenigen Jahren als einer der isoliertesten Orte Europas – denn er war nur über einen beschwerlichen, engen Bergpass oder per Helikopter erreichbar. 2003 wurde aber ein Tunnel durch den das Dorf umgebenden Berg getrieben und Gásadalur an das Straßennetz angebunden.

Faroeislands.dk

 

Finnland

#07 Komulanköngäs

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(c) suomenvesiputoukset.fi

Der Wasserfall „Komulanköngäs“ liegt in der Gemeinde Hyrynsalmi, das zur nordostfinnischen Landschaft Kainuu gehört. Der pittoreske Komulanköngäs ist aufgrund seiner Zweiteilung einer der wenigen dieser Art in Finnland. Beide Wasserfälle sind sowohl von der Seite des Sees als auch von oben gut einsehbar. Auch der Wasserfall Hepoköngäs, einer der höchsten natürlichen Wasserfälle, liegt nur ca. 30 Kilometer enfernt.

Suomenvesiputoukset.fi

 

#08 Kitsiputous

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(c) suomenvesiputoukset.fi

Die „Kitsiputous“ Wasserfälle liegen im Naturreservat Malla im äußersten Nordostland Finnlands, im finnischen Teil Lapplands. Sie werden auch „Tränen von Malla“ genannt und markieren in ihrer Gesamtheit die größten Fälle Finnlands, die sich über fast 100 Höhenmeter erstrecken. Durch die kalten Temperaturen im Winter frieren die Wasserfälle nicht selten zu. Die Kitsiputous Fälle liegen an einem Wanderweg, der zum Dreiländereck von Schweden, Norwegen und Finnland führt.

Suomenvesiputoukset.fi

 

Norwegen

#09 Die Sieben Schwestern

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(c) visitnorway.com

Am Geirangerfjord liegen die spektakulären Wasserfälle „Die Sieben Schwestern“. Sieben kleine Wasserfälle stürzen bis zu 300 Meter in den Fjord hinab und bilden einen der Höhepunkte für Besucher des Weltkulturerbes, dem Geirangerfjord. Am eindrucksvollsten sind die Wasserfälle zur Zeit der Schneeschmelze im Mai und Juni. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Wasserfall „Der Freier“. Einer Sage nach wollte der Freier alle Schwestern heiraten, erhielt jedoch nacheinander eine Absage, weshalb der Freier zum Trinker wurde und daher der Wasserfall die Form einer Flasche angenommen hat.

Visitnorway.de

 

#10 Låtefossen

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(c) nasjonalturistveger.no

Ein echter Touristenmagnet ist der Zwillingswasserfall „Låtefossen“. Durch seine günstige Lage direkt an der Hauptstraße, etwa 20 Kilometer südlich von Odda in der Provinz Hordaland, ist er gut zu erreichen. Seine Gesamtfallhöhe liegt bei 165 Metern. Beide Fälle entspringen dem höher gelegenen See Låtevatnet, der wiederum aus verschiedenen Abflüssen der Hochebene Hardangervidda gebildet wird.

Nasjonaleturistveger.no

 

#11 Steindalsfossen

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(c) visitnorway.com

Einer der meistbesuchten Wasserfälle Norwegens ist der „Steindalsfossen“, etwa zwei Kilometer westlich von Norheimsund gelegen. Besucher können entlang des Weges direkt hinter den knapp 50 Meter hohen Wasserfall laufen, so dass man zwischen Felswand und Wasser gelangt. Der Steindalsfossen ist Teil des Flusses Fosselva, dessen Wasser aus dem See Myklavatnet stammt und rund 800 Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Nasjonaleturistveger.no

 

#12 Vøringsfossen

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(c) nextstopnorway.com

Ebenfalls in der Provinz Hordaland, nördlich der Hardangervidda, liegt der mächtige Vøringfossen. Durch seine abgelegene Lage war der Wasserfall bis 1821 nur wenigen Norwegern bekannt. Die Fallhöhe beträgt 183 Meter, wobei die größte Freifallstrecke des Wassers 145 Meter ausmacht. Oberhalb des Wasserfalls im Tal Sysendalen liegt der kleine Fluss „Bjoreio“, der zur Stromproduktion genutzt wird.

Fjordnorway.com

 

Schweden

#13 Hällingsåfallet

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(c) letrek.se

Im Naturschutzgebiet Hällingsåfallet liegt der gleichsam benannte Wasserfall „Hällingsåfallet „. Der Wasserfall liegt in der Kommune Strömsund im nördlichen Teil von Jämtland, etwa 20 Kilometer von der norwegischen Grenze entfernt. Der Hällingsåfallet hat eine Höhe von 42 Metern und fällt direkt in einen 800 Meter langen Canyon. Das Naturschutzgebiet ist Teil des Natura 2000, einem zusammenhängenden Netz von Schutzgebieten in der Europäischen Union. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit gibt es in dem Gebiet viele gefährdete Pflanzenarten.

Lansstyrelsen.se

 

#14 Trappstegsforsen

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(c) norrlandmagic.se

Weiter nördlich des Hällingsåfallet findet sich nahe der Ortschaft Saxnäs der „Trappstegsforsen“. Der Wasserfall erhielt seinen Namen durch die eigenwillige Formation des Gesteins. In Treppenstufenform fließt das Wasser hier über 100 Meter in einer Breite von über 30 Metern hinunter. Der ungewöhnliche Wasserfall gehört zu den merkwürdigsten und schönsten Wasserfällen Schwedens.

Lansstyrelsen.se

 

#15 Trollhättan-Fälle

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(c) vastsverige.com

Bei den „Trollhättan-Fällen“ handelt es sich um Wasserfälle des Flusses Göta-Älv in der Stadt Trollhättan in Westschweden. Der Höhenunterschied beträgt dabei 32 Meter und ist somit ein Großteil der Fallhöhe des Göta Älv zwischen Vänern und Kattegat, die 44 Meter beträgt. In den Sommermonaten werden die Schleusen von der Stadt und dem Stromerzeuger Vattenfall mehrmals in der Woche um 15 Uhr geöffnet und gewähren Touristen ein kostenloses Schauspiel. Pro Sekunde fließen dann etwa 300.000 Liter Wasser in das Tal – ein spektakulärer Anblick der unglaublichen Wasserkraft.

Vastsverige.com

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