NORR AUSZEIT Mission Moschus

FOTOABENTEUER IM DOVREFJÄLL | DIASHOW STARTEN

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MISSION MOSCHUS

 

Zehn Fotografen, ein Ziel:

 

Im norwegischen Dovrefjell
Europas letzte Moschusochsen
zu finden und zu fotografieren.

 

Unser NORR-Reisefotograf
Günter Valda war mit dabei.

Günters Reportage lesen:

Mission Moschus:
Expedition ins Dovrefjell

Natur nachhaltig erleben:
:

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10 Outdoor-Tipps für den Sommer in Stockholm

10 Outdoor-Tipps für den Sommer in Stockholm

Stockholm ist reich an Naturschönheiten. Wälder, Seen und Strand sind immer leicht erreichbar. NORR hat zehn einzigartige Outdoortipps für unbeschwerte Sommertage in Stockholm ausgewählt.

1. Baden gehen in der Stadt

Stockholm besteht zu einem Großteil aus Inseln – wie Södermalm, Kungsholmen und Gamla Stan. Als eine Art natürliche Folge dessen, und wegen des sauberen Wassers, gibt es zahlreiche Badestellen in der Innenstadt. Wem das nicht genug ist, der kann an die Strände des Mälarsees und in den Schärengarten mit seinen 30 000 Inseln fahren. Der einzige Hinderungsgrund für ein Bad ist das Wetter, aber viele Stockholmer baden auch wenn es regnet. Beim jüngeren Teil der Bevölkerung ist es fast schon Pflicht einen Ausgehabend mit einem nächtlichen  Bad in Långholmen oder Tantolunden auf Södermalm abzuschließen. Familien mit Kindern bevorzugen dagegen die Strände am Erstaviksbadet in der Nähe von Saltsjöbaden oder das Naturfreibad in Mälarhöjden. Aber das allerbeste ist ein Bad auf einer einsamen Felseninsel im Schärengarten.

Anreise: Das Långholmsbad auf Långholmen und das Smedsuddsbad auf Kungsholmen sind am einfachsten von der Stadt aus zu erreichen. Zum Långholmsbad kann man von der U-Bahnstation Hornstull zu Fuß gehen und das Smedsuddsbad liegt in der Nähe der U-Bahnstation Fridhemsplan.

 

2. Vertikales Abenteuer

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Durch das Stockholmer Urgebirge verlaufen große Risse in östwestlicher Richtung, sogenannte Verwerfungen. Daher gibt es an vielen Stellen karge Felswände, die wie fürs Klettern gemacht sind. Die Kletterrouten sind eher kurz – eine bis zwei Seillängen, aber dafür sehr zahlreich. Laut aktuellem Stand gibt es rund 2400 verschiedene Kletterrouten in allen Schwierigkeitsgraden in und um Stockholm herum. Die Felsen in Häggsta am Albysee im Südwesten von Stockholm sind wohl das bekannteste Kletterrevier. Hier nahm in den 30er Jahren das Felsklettern in Schweden seinen Anfang. Heute gibt es mehrere Gebiete mit deutlich schwereren Routen; ein Ausflug nach Häggsta lohnt sich aber vor allem für diejenigen, die lange und etwas leichtere Kletterrouten bevorzugen. Auch die Felsen am Danvikstull (Nacka) und der Ekoberg auf Värmdö gehören zu den stadtnahen Klettergebieten, die einen Besuch wert sind.

Anreise: Mit dem Auto oder der U-Bahn nach Masmo, von dort ca. 30 Minuten zu Fuß Richtung Süden.

Kletterkurse: Das Unternehmen Klätterkurser rekrutiert ausschließlich zertifizierte UIAGM/ SBO-Führer. Man kann geführte Touren und Kletterkurse in Häggsta und anderen Stockholmer Kletterrevieren buchen (www.klatterkurser.se).

 

3. Nur für Mountainbikefahrer

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Lange Zeit haben die Mountainbikefahrer in Stockholm keine eigenen Fahrradwege gehabt, sondern mussten sich die Wege mit Joggern, Hundehaltern, Spaziergängern und Rehen teilen. Das war für viele eine echte Herausforderung. Aber seit einigen Jahren gibt es in der Stadt mehrere Wege, die nur Mountainbikern vorbehalten sind. Am beliebtesten ist das hügelige und bewaldete Gebiet Arna rund um den Hellasgården, das nur 20-30 Fahrradminuten von der Innenstadt entfernt liegt. Hier gibt es lange und leichte sowie technisch anspruchsvolle Passagen. Viele nehmen den zehn Kilometer langen Blauen Weg nach Osten und fahren dann auf dem Grünen Weg zurück. Die Farbkombination blaugrün passt auchgut zur Farbe der mitgenommenen Beine der Mountainbikefahrer. Der Hellasgården ist auch ein Freiluftzentrum und hier gibt es einen Badesee, eine Sauna, markierte Joggingwege und ein nettes Café.

Anreise: Fahrrad oder Bus 401 ab Slussen Richtung Älta (www.sl.se).

Mehr Info: Hellasgårdens motionscentral (www.hellasgarden.se)

 

4. Ein Sommertag im Grünen

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In Stockholm gibt es rund 30 sogenannte friluftsgårdar, Freiluftzentren. Die meisten dieser Zentren liegen mitten in der Natur, umgeben von Seen und Wald, und bieten eine reiche Auswahl an Aktivitäten an, zum Beispiel markierte Laufstrecken, Möglichkeiten zum Baden, Mountainbiketouren oder Frisbeegolf. Außerdem gibt es Plätze zum Grillen und eine Cafeteria oder ein Café. Die Freiluftzentren sind ein ideales Ausflugsziel an einem sonnigen Sommertag. Lida friluftsgård ist vielleicht das allerschönste Freiluftzentrum in der Region Stockholm. Man kann eine Joggingtour durch den Wald machen, dann ein Bad im kühlen See nehmen und abschließend auf den grünen Weiden am See picknicken.

Anreise: Bus 721 von der S-Bahnstation in Tullinge. Mit dem Auto folgt man der Straße 226 bis zum Botkyrka Hantverksby und biegt dort in den Västerhaningevägen ab. Ab dort ist der Weg ausgeschildert.

Mehr Info: Lida Friluftsgård (www.lida.nu). Weitere Freiluftzentren in Stockholm: www.visitstockholm.com

 

5. Wildnis in Grossstädten

Südöstlich von Stockholm liegt eines der größten Wildmarksgebiete Schwedens außerhalb des Fjälls, der Tyresta Nationalpark. Der Park besteht zum größten Teil aus dichtem, unberührtem Nadelwald. Am Eingang des Parks liegt das kleine Dorf Tyresta und das Nationalpark-Haus, das eine Ausstellung über alle schwedischen Nationalparks beherbergt. Die Wandermöglichkeiten in Tyresta sind ausgezeichnet, nach einem Kilometer ist man mitten im Urwald. Es gibt insgesamt etwa zehn markierte Wanderrouten. Der Abenteurer kann den Sörmlandsleden wählen, der einige Stunden südlich von Tyresta beginnt, und einmal um ganz Sörmland herum gehen – eine Strecke von über 1000 Kilometern. Das dauert aber mindestens einen Monat …

Anreise: Das Dorf Tyresta liegt einige Kilometer südlich des Stockholmer Vororts Brandbergen. Vom Busterminal am Gullmarsplan fahren die Buslinien 807 und 809 dorthin (www.sl.se ).

Mehr Info: Nationalpark-Haus (www.tyresta.se)

 

6. Inselhopping mit Stil

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Wer sich nicht mit eigener Muskelkraft auf der Ostsee fortbewegen will, kann den Stockholmer Schärengarten auch mit einem kalten Bier in der Hand genießen. Die Inseln verfügen über ein gut ausgebautes Netz an Fährlinien und fast jede bewohnte Insel hat einen eigenen Anlegeplatz. Eine Fahrt mit den weiß getünchten Schärenbooten ist ein Erlebnis besonderer Art: man liegt auf dem Deck gemütlich in der Sonne, während  die Inseln mit 20 Knoten an einem vorbeigleiten. Auf immer mehr Inseln finden sich auch sehr gute Restaurants, Hotels und Jugendherbergen. Auf Grinda, einer Insel nicht weit von Stockholm entfernt, nahm dieser Gastronomietrend vor rund zehn Jahren seinen Anfang. In dem dortigen Gasthaus gibt es ein Feinschmecker-Restaurant, eine Bar mit maritimem Touch und zehn geschmackvoll eingerichtete Hotelzimmer. Und wenn die letzte Fähre am Abend die Tagesausflügler nach Hause bringt, kehrt auf der Insel eine entspannte Ruhe ein.

Fährverbindungen: Die Cinderella- Fähren legen am Strandvägen und die Waxholmsschiffe am Strömkajen in der Stockholmer Innenstadt ab. Beide Unternehmen laufen Grinda an (www.cinderellabatarna.com, www.waxholmsbolaget.se).

Mehr Info: Grinda Wärdshus (www.grindawardshus.se)

 

7. Mit dem Kajak in die Schären

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Die Lieblings-Paddelgebiete von NORR liegen nahe der Insel Fejan im nördlichen Schärengarten und bei Möja in der Mitte des Archipelagos. Beide Inseln sind gute Ausgangspunkte für Tages- oder Wochentouren. Sowohl auf Fenja als auch auf Möja kann man Kajaks mieten, gemütlich in der Jugendherberge wohnen und gutes Essen in den Schärenrestaurants genießen. Und dann braucht man nur noch los zu paddeln – zu den immer kleiner werdenden Felseninseln Richtung Osten. Von Möja aus erreicht man die nur spärlich bewohnten Inseln rund um Söderarm und von der Insel Utö aus kommt man in den äußeren Schärengarten, zu den kahlen Felseninseln Stora Nassa und Gillöga.

Anreise: Mit Auto oder Bus (ab Stockholms Östra) nach Räfsnäs brygga und dann mit der Fähre nach Fejan (www.refsnassjotransport.se). Nach Möja fährt man mit den Schiffen des Waxholmsbolaget oder Cinderellla (www.waxholmsbolaget.se, www.cinderellabatarna.com)

 

8. Laufen auf Lidingö

Der Lidingölauf ist eines der weltgrößten Outdoor-Ereignisse. Am letzten Wochenende im September versammeln sich jedes Jahr rund 30 000 Läufer, um Strecken bis zu 30 Kilometer Länge zurückzulegen. Der Wettkampf ist zusammen mit dem Wasalauf, der Vätternrunde und dem Vansbroschwimmen Teil des „Schwedischen Klassikers”. Aber auch nach dem Lidingölauf locken die Laufstrecken auf Lidingö noch viele Läufer an. Die Wettkampfstrecken des Laufes führen durch die Grünanlagen und Wälder nördlich von Grönsta, auf der nordwestlichen Seite von Lidingö. Aber die schönsten Strecken gibt es in der Mitte der Insel, mit Stockby Fitness Center als Ausgangspunkt. Von dort aus kann man auch auf die Wettkampfstrecke laufen.

Anreise: Mit dem Bus 201 (fährt von der U-Bahnstation Ropsten) fährt man bis Kottla Station (in der Nähe von Stockby). Mit dem Fahrrad dauert es rund 30 Minuten von der Stockholmer Innenstadt nach Lidingö und mit dem Auto zehn Minuten.

 

9. Stockholm aus der Luft

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Stockholm ist eine der wenigen Großstädte auf der Welt, wo Flüge mit dem Heißluftballon über der Stadt erlaubt sind. Und das wird von den Stockholmern und ihren Gästen auch eifrig genutzt. An einem schönen Sommerabend sind hunderte Ballons über der Stadt zu sehen. Es gibt mehrere Anbieter in Stockholm und die meisten Flüge dauern rund eine Stunde. Die Teilnehmer können so die schönsten Teile der Stadt aus der Luft sehen. Die Flughöhe beträgt ca. 300 Meter. Und die Teilnehmer einer solchen Tour sind sich hinterher sicher, dass Stockholm auch aus der Luft eine der schönsten Hauptstädte der Welt ist.

Veranstalter: Eine Liste mit Veranstaltern ist über www.visitstockholm.com zu bekommen.

 

10. Fahrradfahren wie der König

In Schweden werden derzeit mehr Rennräder verkauft als jemals zuvor, eine Folge der vielen Diskussionen über Umweltprobleme und Gesundheit. Lange Strecken auf nebeligen Landstraßen zurückzulegen ist eine Art neuer Volkssport geworden. In Fahrradkreisen nennt man solche Radfahrer Randonneure und meint damit einen sportlichen Langstreckenfahrer auf einem Rad, das man in Anlehnung daran Randonneuse nennt – ein Art Rennrad für Langstreckenfahrten. Auf der Insel Färingsö im Mälarsee gibt es die schönsten Trainingsstrecken Stockholms für diese Art des Radfahrens. An schönen Sommertagen sammeln sich Radfahrer aus ganz Stockholm am Café Brostugan, das nur fünf Fahrradminuten vom Schloss Drottningholm entfernt liegt. Dann radeln sie in farbenfrohen Gruppen Richtung Westen nach Färingsö. Auf der Insel gibt es einige Streckenalternativen, viele fahren an Skå, Edeby, Svartsjö slott und Färentuna Kyrka vorbei.

Anreise: Von der U-Bahnstation Brommaplan führen Fahrradwege bis nach Färingsö. Parken kann man beim Schloss Drottningholm und in der Nähe des Cafés Brostugan.

Fotos: imagebank.sweden.se

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