NORR AUSZEIT Felsige Freuden

Sommertrip nach Åland - Diashow starten

FELSIGE FREUDEN

 

Roter Stein in blauen Wellen: Ålands Granit ist ein Abenteuerspielplatz für Boulderer. NORR-Redakteurin Karen Hensel radelte mit ihren Freunden quer über die Inseln, um an den finnischen Felsen zu klettern.

 

Foto: Hendrik Morkel

Åland erleben:

Insbesondere auf kleineren Schiffen kann man der Landschaft und Tierwelt Spitzbergens ganz nahe kommen.

Das Tier, das die meisten der Spitzenbergen-Reisenden zu sehen hoffen, ist einer der ca. 3 000 Eisbären.

Heute findet man die meisten Walrosse auf der Sandinsel Moffen. Hier gibt es einen Süßwassersee voller Muscheln für die Jungen und, noch wichtiger, keine Eisbären.

Die Landschaft Spitzbergens ist nicht nur wegen der Tiere, die sie beherbergt, spektakulär.

In Barentsburg leben heute 500 Personen, davon 150 Frauen und 16 Kinder, von denen drei Jugendliche sind.

Das Expeditionsleben scheint einen bestimmten Schlag von Menschen anzuziehen, der den All-inclusive-Passagieren der Mittelmeerkreuzer nicht unähnlicher sein könnte.

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Spitzbergen-Expedition: Auf Walfang mit Kamera

Text: Steven Ekholm, Foto: Nicklas Blom

Die karge Insellandschaft von Spitzbergen lockt immer mehr Naturliebhaber auf Kreuzfahrtschiffe. Kameras laufen auf Hochtouren, wenn Eisbären, Papageientaucher, schimmernde Gletscher und russische Ruinen vorbeiziehen.

EXPEDITIONSLEBEN »Gooood morning folks!« Die Lautsprecherstimme teilt mit, dass das Frühstück serviert ist und wir uns in einer guten Stunde im »Mud Room« versammeln, um für den ersten Landgang des Tages in die Schlauchboote zu steigen. Alles ist bis ins kleinste Detail gut und professionell organisiert. Bei Spitsbergen Travel, dem größten Anbieter von Kreuzfahrten auf der Inselgruppe, wird nichts dem Zufall überlassen. Wer lieber mit einer kleineren Gruppe unterwegs ist, kann mit der MS Origo in See stehen. Vera Simonsson und Oscar Westman, beide aus Schweden, bieten auf dem dienstältesten Schiff Touren in kleinerem Rahmen an. Der Vorteil der kleineren Schiffe liegt darin, dass man der Tierwelt sehr viel näher kommt und vielleicht das ersehnte Foto von einem Eisbären schießen kann, ohne sein 500-mm-Objektiv zu benutzen. Unabhängig davon, welche Alternative man wählt, trifft man auf interessante Menschen mit interessanten Lebensgeschichten. Das Expeditionsleben scheint einen bestimmten Schlag von Menschen anzuziehen, der den All-inclusive-Passagieren der Mittelmeerkreuzer nicht unähnlicher sein könnte. Ich fragte meinen Freund Mikael, der seit 20 Jahren in Longyearbyen arbeitet, was das Beste an Spitzbergen sei. Die Antwort war einfach. »So lange und so weit auf Kreuzfahrt zu gehen, wie man es sich leisten kann.« Ich kann ihm nur zustimmen. RUGER, KALIBER 308 Auch Spitzbergen hat seine Big Five. Und manche sind spektakulärer als andere. Der Wal ist natürlich die größte Attraktion. Schließlich waren die Wale der Grund dafür, dass man einst beschloss, dem Eis, der Kälte und dem rauen Meer zu trotzen, um an Reichtümer zu gelangen, von denen es in den Meeresbuchten nur so wimmelte. Tausende von Weißwalen, Grönlandwalen, atlantischen Nordkapern, Buckelwalen und Finnwalen wurden hier gefangen. Am zweitgrößten ist das Walross. Heute findet man die meisten Walrosse auf der Sandinsel Moffen, nördlich des 80. Breitengrades. Hier gibt es einen Süßwassersee voller Muscheln für die Jungen und, noch wichtiger, keine Eisbären. Der kleinste der fünf »Großen« ist der Polarfuchs, der sich nur sehr selten zeigt. Am zweitkleinsten ist das kurzbeinige Spitzbergen-Ren. Das Tier, das die meisten der Spitzenbergen-Reisenden zu sehen hoffen, ist einer der ca. 3 000 Eisbären. Die meisten leben in den nördlichen und östlichen Gebieten der…

Unserer Lieblingsstrecke

Die Angebote freiberuflichen Journalisten und Fotografen, die wir in der Redaktion bekommen, geben oft darüber Auskunft, welche Region im Norden gerade besonders angesagt ist. Ein gutes Beispiel dafür ist Spitzbergen – in den letzten Jahren haben wir unzählige Texte und Bilder über diese arktische Inselgruppe bekommen. Einer unserer festen freien Fotografen, Nicklas Blom aus Åre, war 2012 mit einer Spitzbergen-Fotoreportage in NORR vertreten. Sie gehört immer noch zu unseren absoluten Lieblingsstrecken.


SPITZBERGEN

Spitzbergen ist eine Inselgruppe mit rund 2500 Einwohnern. Auf der Hauptinsel, die ebenfalls Spitzbergen heißt, liegen mehrere Orte. Der größte ist Longyearbyen, gefolgt von Barentsburg, Svea und Ny-Ålesund. Früher lebte man auf Spitzbergen von der Jagd, der Fischerei und dem Bergbau. Tourismus und Forschung haben jedoch immer größere wirtschaftliche Bedeutung erlangt, und im Jahr 2008 wurde die Samenbank Global Seed Vault eingeweiht, in der Millionen von Samen der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt aufbewahrt werden sollen. Die Samen werden tief im Permafrost außerhalb von Lonyearbyen geschützt.

Anreise

Die Fluggesellschaften SAS und Widerøe unterhalten Linienflüge nach Longyearbyen. Spitsbergen Hotel Auch »Funken« genannt. Wurde 1947 ursprünglich für Angestellte des Bergbauunternehmens erbaut.

Übernachtung

Spitsbergen Hotel: Auch »Funken« genannt. Wurde 1947 ursprünglich für Angestellte des Bergbauunternehmens erbaut.

Radisson Blu Polar Hotel: Das nördlichste Radisson- Hotel der Welt.

Spitsbergen Guesthouse: Diese ehemalige Unterbringung für Bergmänner ist heute ein preiswertes Hotel.

Kreuzfahrtschiffe

Mehrere Reiseunternehmen bieten kürzere und längere Schifffahrten an. Informationen sind unter anderem auf der Website der Touristeninformation von Spitzbergen erhältlich (siehe unten). Spitsbergen Travel hat die größte Auswahl an Expeditionen und Kreuzfahrten.

Kultur und Essen

Das »Huset« ist eine Art Bürgerhaus mit Kino und Versammlungsraum und das beste Restaurant auf Spitzbergen. Mit etwas Glück darf man mit in den Weinkeller kommen, der nur eine kleine Auswahl der 20000 Flaschen umfassenden Weinsammlung ausmacht, die an einem geheimen Ort versteckt ist.

Brasseri Nansen: Spitzbergens modernste (am wenigsten unmoderne) Brasserie mit hübscher Aussicht über den Isfjorden.

Den Røde Isbjørn: Der fantastische Entrecote-Imbiss des Iraners Kazem Ariaiwand ist in einem roten Minibus im Zentrum von Longyearbyen untergebracht und öffnet um Mitternacht.

Weitere Infos

svalbard.com
visitnorway.com

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