NORR AUSZEIT Meereswanderer

DIASHOW STARTEN

Wanderer
des Meeres

 

3 Freunde.
3 Bretter.
3 Wochen.

 

Die Fotografen von Planet Visible entdecken
die arktische Inselwelt nördlich von Tromsø
auf dem SUP-Board.

 

Ein Abenteuer in faszinierender Natur,
bei dem sie das Einfache schätzen lernen
und mit großen Momenten belohnt werden.

Reportage lesen:

»Wanderer des Meeres«

Visuelle Stories:

Seiland Wegloses Land

Seiland Wegloses Land

Text und Foto: Lars Schneider

Seiland ist die zweitgrößte Insel der
norwegischen Finnmark. Sie liegt
200 Kilometer südlich des Nordkaps,
besteht zu zwei Dritteln aus Nationalpark,
hat keine markierten Wege und wartet
mit oft wildem Wetter auf mutige Entdecker.

 

»IMMERHIN, EINE TOPOGRAPHISCHE
KARTE DER LANDESSERIE
GIBT ES UND ANSCHEINEND
AUCH EINIGE TRAILS,
DIE DIE INSEL IM NORDEN
UND SÜDEN DURCHZIEHEN.«

»Wie in Mordor sieht das hier aus«, sagt Susi beim
Anblick der schwarzen Steine, des Nebels und der phosphoreszierend grünen Moospolster im Bachbett vor ihr. Der Wind und der Regen verstärken den optischen Eindruck, hier hätte man tatsächlich einige Bilder der Herr-der-Ringe-Trilogie einfangen können.

»Eigentlich wie auf einer Wanderung vom Auenland nach Mordor. Ist doch gar nicht so lange her, dass ringsum noch alles saftig grün war.«

Auch die großen Füße der Hobbits wären in diesem Gelände ein Vorteil. Da würde man auch mit den schweren Rucksäcken kaum einsinken im weichen Boden.

N1301_Norwegen_Seiland
Schritt für Schritt tiefer in den Weiten des Nationalparks

 

Seit dem Morgen sind Susi und ihre Freundin Anna unterwegs und dringen Schritt um Schritt tiefer in die Weiten des Seiland-Nationalparks vor. Der Park, der auf der gleichnamigen Insel weit im Norden Norwegens liegt, ist unbekanntes Land, selbst die meisten Norweger reagieren beim Klang des Namens mit einem Stirnrunzeln. Dabei kennen sie sich normalerweise gut aus in ihrem Land und in ihrer Natur. Doch Seiland – »nie gehört«. Grund genug – dachten sich die beiden Frauen bei der Planung ihrer Norwegenreise – sich aufzumachen, mit dem Flugzeug nach Alta, dem Bus nach Storekorsnes und mit der Fähre nach Altnesdal, um dann die Insel zu entdecken, von der im Dezember 2006 fast zwei Drittel zum Nationalpark ernannt wurden. 307 Quadratkilometer Land, dazu zehn weitere im Meer, um eine einzigartige Flora und Fauna zu schützen. So hatte Susi irgendwann …

Anna_Susi_Seiland_Norwegen

Nur 200 Kilometer südlich vom Nordkap ist schlechtes Wetter auch im Sommer keine Seltenheit. Doch das macht Anna und Susi fast nichts aus.

 

SEILAND-NATIONALPARK

Der Seiland-Nationalpark liegt weit in Norwegens Norden auf der Insel Seiland. Die nächste größere Stadt ist Alta. Unterwegs wird man kaum auf andere Menschen treffen, es gibt keine Wege, keine Markierungen und keine Brücken. Außerdem kann das Wetter extreme Kapriolen schlagen. Auf der Insel gibt es zwei Gletscher und der höchste Berg der Insel hat eine Höhe von 1079 Metern. Im Park gibt es keinerlei Infrastruktur für Wanderer. Das heißt zum Beispiel, dass man keine Brücken vorfindet und Flüsse und Bäche furten muss, und dass es keine schnelle Hilfe gibt, wenn man sich verletzt. Man sollte aus diesem Grund auch immer mindestens zu zweit, besser zu dritt unterwegs sein.

ANREISE

Der nächste Flughafen ist Alta, der Ort ist der beste Ausgangspunkt für die Wanderung. Alternativ liegt etwas weiter nördlich die Stadt Hammerfest. Flüge von Deutschland gehen über Oslo nach Alta oder Hammerfest – entweder mit SAS oder Norwegian. Ab Alta geht es weiter mit dem Bus 115 nach Storekorsnes. Von dort mit der Fähre nach Hakkstabben oder Altneset. veolia.no

Verpflegung

Für die Wanderung müssen alle Lebensmittel mitgeführt werden, es gibt unterwegs keine Möglichkeit irgendetwas nachzukaufen.

Unterkunft

Übernachtet wird im Zelt, entlang der Route liegen keine Wanderhütten des DNT. Auf ein sturm- und sehr regenfestes Zelt achten.

Karten

Topographische Karte von Statens Kartwerk: Seiland 997, 1:50.000, Kartenserie M711
visitnorway.de

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