NORR AUSZEIT Felsige Freuden

Sommertrip nach Åland - Diashow starten

FELSIGE FREUDEN

 

Roter Stein in blauen Wellen: Ålands Granit ist ein Abenteuerspielplatz für Boulderer. NORR-Redakteurin Karen Hensel radelte mit ihren Freunden quer über die Inseln, um an den finnischen Felsen zu klettern.

 

Foto: Hendrik Morkel

Åland erleben:

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Island – die Insel aus Feuer und Eis: eine Wanderreise für Entdecker

Einmal um die Vulkaninsel, bitte: Der schönste und bequemste Weg, Island zu erleben, ist die Straße Nummer eins, die fast alle Attraktionen auf unserer Rundreise verbindet.

Von hier aus starten zahlreiche attraktive Wanderungen die uns zu den bekanntesten Naturphänomenen führen – unter anderem in alle vier Nationalparks. Unsere Tagestouren lassen zudem genügend Raum für individuelle Erkundungen und Geruhsamkeit, um zum Beispiel die ständig wechselnden, faszinierenden Ausblicke im Bild festzuhalten oder einfach nur zu genießen. Aufgrund der anspruchsvollen Tourengestaltung kommt der „sportliche“ Aspekt trotzdem nicht zu kurz. Bei teilweise sehr abwechslungsreichen Wetterbedingungen sind eine angemessene Ausrüstung und Kondition Voraussetzung. Die Tagesetappen sind insgesamt so angelegt, dass bei den Wanderungen die Mitnahme des Tagesgepäcks ausreichend ist. Wir reisen mit maximal acht Teilnehmern bequem im Kleinbus und übernachten in urgemütlichen landestypischen Schlafsackquartieren.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
Flug von Berlin, Düsseldorf, Hamburg oder München (andere Flughäfen auf Anfrage) nach Island. Transfer von Keflavík nach Reykjavík.

2. Tag: Goldener Kreis
Auf unserer ersten Erkundungstour besuchen wir den bekanntesten Wasserfall Islands. Die Wassermassen der Hvíta haben eine 2,5 km lange, bis zu 70 m tiefe Schlucht gegraben. Der Gullfoss, auch „der goldene Wasserfall“ genannt, stürzt in 2 Kaskaden 32 m tief hinab. Besuch des Thermalgebietes des großen Geysir in Haukadalur. Der Stóri Geysir ist die am besten erforschte heiße Springquelle der Erde. Sein Bruder Strokkur (Butterfass) schießt alle 5-10 Minuten bis 20 m in die Höhe. In Þingvellir kam im Jahr 930 das isländische Parlament, Althing, das erste Mal zusammen, und so ist dieser Ort als Weltkulturerbe von der UNESCO anerkannt. Öxaráfoss, die Schlucht Almannagjá sowie der Lögberg (Gesetzesberg) sind Stationen unserer kleinen Wanderung (2h) im ältesten Nationalpark Islands. Übernachtung in Reykjavík.

3. Tag: Halbinsel Snæfellsnes
Am nördlichen Ufer der Hvíta können wir den Barnafoss und die Hraunfossar (die Lavawasserfälle) bestaunen. Bei den Hraunfossar quillt das Wasser auf einer Breite von 1 km unter dem Lavafeld Hallmundarhraun hervor. Besuch der Deildartunga – die ergiebigste Thermalquelle Islands tritt hier mit 180 l/Sek. und 97° C heißem Wasser aus.Am Tor zur Halbinsel Snæfellsnes besteigen wir den sich 60 m über das Lavafeld erhebenden Ringwallkrater Eldborg (2h). Übernachtung in Nähe Búðir.

4. Tag: Halbinsel Snæfellsnes
Erkundung (Erwanderung) des Gebietes rings um den Nationalpark Snæfellsjökull, der ausgesprochen schöne Lavaformationen und eine grandiose Küste birgt. Die kleine Wanderung von Hellnar nach Arnarstapi bietet neben einer malerischen Felsküste eine beeindruckende Formenvielfalt an Höhlungen und Auswaschungen, die die Brandung in die Basaltsäulen genagt hat. Am Nachmittag besuchen wir die Kirche von Búðir. Sie gilt als eine der ältesten isländischen Holzkirchen und steht unter Denkmalschutz. Im Lavafeld Búðahraun (ca. 5000 Jahre alt) gedeihen allein 11 der 16 in Island vorkommenden Farnarten. Bei guten Wetter-konditionen ist eine Besteigung des 1446 m hohen Snæfellsjökull vorgesehen. ÜB in Nähe Búðir.

5. Tag: Halbinsel Vatnsnes
Besichtigung der 75 m hoch aufragenden Felsen Lóndrangar. Sie sind Überreste eines Palagonitberges, der im Meer entstand. Eine interessante Felsformation werden wir mit den vier Kraftprobe-Steinen am Strand Djúpalónssandur kennenlernen. Gegen Mittag besteigen wir den 73 m hohen Basalthügel Helgafell bei Stykkishólmur und genießen den schönen Panorama-blick über die Bucht Breiðafjöður. Auf der Halbinsel Vatnsnes besuchen wir den Hvítserkur (weißes Nachthemd), einen von der Brandung umspülten Intrusionsrest, der ca. 15 m aus dem flachen Wasser ragt. Die ca. 1,5 km lange und 40-60 m tiefe Schlucht Kolugljúfur bietet mit den zwei imposanten Wasserfällen Kolufossar noch ein tolles Fotomotiv. Übernachtung in Stóra-Giljá.

6. Tag: Nordost-Island
Die Grassodengebäude des Torfhofes Glaumbær sind einen Besuch wert. Der älteste Teil stammt aus dem 18. Jahrhundert und beherbergt das Regionalmuseum Skagafjörður. Wir besuchen das am Westufer von Eyjafjörður gelegene Akureyri. Es bleibt Zeit zur freien Verfügung (ca. 3-4 h), um die „Perle des Nordens“ auf eigene Faust zu erkunden. (Glaspalast Blómaval, Naturkundemuseum oder den Lystigarður, auch als Lust- bzw. Botanischer Garten bezeichnet). Anschließend Fahrt zum meistfotografierten Wasserfall, dem Goðafoss. Eine Wanderung (30 min) zu den Pseudokratern von Skútustaðir eröffnet die Erkundung des Mývatngebietes. ÜB am Mývatn.

7. Tag: Region Mývatn
Das Mývatn-Gebiet bietet ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Der viertgrößte Binnensee Islands liegt in einer aktiven Vulkanzone mit häufigen Ausbrüchen. Umfangreiche Thermalgebiete sind die Folge. Unsere Tageswanderung (4-5h) führt uns auf die Krafla-Route. Nach Besichtigung des Explosionskraters Víti führt unser Weg vom Leirhnjúkur (dt. Lehmgipfel) und noch seiner dampfenden Kraterreihe über den Dalfjall zum Pass Námaskarð (isl. náma „Mine“). Von der 482 m hohen Spitze des Hyaloklastitbergrückens Námaskarð aus wird uns eine unglaubliche Vielfalt von funkelnden und glitzernden Farben des Solfatarengebietes präsentiert. Abends lädt die Lagune Jarðböðin zum genüßlichen Bad ein. Übernachtung am Mývatn.

8. Tag: Region Mývatn
Von den bizzaren Lavaformationen Dimmuborgir („dunkle Burgen“) führt unsere Halbtageswanderung (3-4h) zum Ringwallkrater Hverfjall.
Durch gewaltige Wasserdampfexplosionen entstand der Aschekrater vor etwa 2.500 Jahren. Entlang der Thermal-Schlucht Grjotagjá führt unser Weg zu dem Ort Reykjahlíð. Transfer über das Wal-Zentrum Húsavík (Möglichkeit zum Whale Watching) nach Ásbyrgi. Übernachtung – Nähe N’park.

9. Tag: Jökulsárgljúfur Nationalpark (Vatnajökull National Park)
Der Nationalpark wurde 1973 unter Schutz gestellt. Als eine abgetrennte Fläche gehört er zum Vatnajökull-Nationalpark (Gründung 07. Juni 2008). Er verläuft entlang des Gletscherflusses Jökulsá im Westen vom Dettifoss bis in den Norden zur Straße Nr.85. Die Jökulsárgljúfur (die Schlucht von Jökulsá) ist mit 25 km Länge, 0.5 km Breite und vielerorts bis zu 100 m Tiefe die gewaltigste Erosionsschlucht Islands. Ausgedehnte Wanderungen (5-8 h) führen uns zum Hljóðaklettar (Echofelsen) sowie zum Berg Rauðholar mit seinem prächtigen Ausblick über die Jökulsá. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Ostisland
Besichtigung der „Insel“ in Ásbyrgi (einer gewaltigen Felsformation in Hufeisenform). Fahrt zum eindrucksvollsten Wasserfall Europas, dem 45 m hohen und 100 m breiten Dettifoss. Auf einer Wanderung (1 – 2 h) werden wir diesen gewaltigen Wasserfall sowie den benachbarten Selfoss bestaunen können. Transfer via Möðrudalur (gemütliche Waffel & Kaffeepause) gen Egilsstaðir. Übernachtung in Egilsstaðir.

11. Tag: Borgarfjörður Eystri
Tagesausflug in den nördlichsten Fjord der Ostfjorde. Hier verläuft die geologische Grenze des (westlichen) Basaltgebietes und des (östlichen) zweitgrößten Liparitgebietes Islands. Unsere Wanderung (5/6 h) führt uns zum Stórurð, einem an der Westflanke vom Dyrfjöll (1.136 m – dt. Türberge) gelegenen Überrest eines enormen Bergrutsches mit seinen gewaltigen Felsblöcken. Bei einem Fotostopp in Hafnarhólmi lassen sich sicherlich einige Papageientaucher erspähen. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Fjordtag
Bei unserer Umrundung des Sees Lagarfljót machen wir eine kleine Wanderung zum 118 m hohen Hengifoss (1,5 h) und schauen uns einige Lehrpfade im Waldgebiet Hallormsstaðarskógur an. Heute fahren wir entlang der zahlreichen Fjorde gen Süden. Im Stöðvarfjörður gibt es die Möglichkeit, die beeindruckende Stein- und Mineraliensammlung von Petra Sveinsdóttir zu bewundern. Grüner und roter Jaspis, Chalzite und Chalzedone, Bergkristalle, Amethyste und Aquamarine liegen selbst in Gewürzregalen dicht gedrängt. Auf der gegenüberliegenden Fjordseite ragt der Sandfell, ein Liparitberg (743 m), aus dem Küstenverlauf hervor. Hier hat der Lakkolith die darüber liegende Basaltschicht angehoben. Über Djúpivogur führt unsere Route in die Lónsvík-Bucht (dt. Lagunenbucht). Übernachtung in Stafafell.

13. Tag: Gletscher und bunte Berge
Das beliebte Wandergebiet Lónsöræfi ist eine von Tälern und Schluchten geprägte Landschaft. In dieser farbenfrohen Umgebung (Liparit, bunte Steine) werden wir 3h unterwegs sein. Vom 152 m hohen Pass Almannaskarð bietet sich ein herrlicher Ausblick über Höfn, den Hornafjörður und den alles überragenden Vatnajökull. In der Gletscherlagune Jökul-sárlon dümpeln große, von der Gletscherzunge gekalbte Eisberge und vermitteln einen tollen Anblick (z.B. Filmkulisse für James Bond) auf unser 2h Wandertour. ÜB in der Nähe Skaftafell.

14. Tag: Nationalpark Skaftafell (Vatnajökull National Park)
Der Nationalpark wurde 1967 gegrün-det und umfasst einen Bergzug zwischen den Gletscherzungen Mórsarjökull im Westen und Skaftafellsjökull im Osten. Unsere Tageswanderung (6h) führt zu dem von Basaltsäulen gerahmten Wasserfall Svartifoss bis zu dem exponierten Felsvorsprung der Gláma (650 m), um uns dann am Fuße der Bergspitzen Kristínartindar (979 m und 1.126 m) mit Blick auf das Moränental Morsárdalur über die Westseite absteigen zu lassen. In dem Ort Kirkjubæjarklaustur oder einfach Klaustur (=Kloster) genannt schauen wir uns den Kirkjugólfið („Kirchenboden“) an, eine von Gletschern und Gischt blank gescheuerte Basaltfläche, gebildet durch die Oberfläche senkrechter Säulen. Übernachtung in Vík.

15. Tag: Vík in Mýrdalur
Am Fuße des Gletschers Mýrdalsjökull mit dem Vulkan Katla liegt das Mýrdalur, welche der südlichste Landkreis Islands ist und von den ausgedehnten Sanderflächen Sólheimasandur und Mýrdalssandur begrenzt wird. Eine kurze Wanderung (30 min) führt uns u.a. zum Reynisdrangar. Hier erwartet uns ein markanter Anblick auf die bis zu 66 m aus dem Meer ragenden Basaltnadeln am Fuße des Reynisfjall. Von hier gehen wir (2-3h) zum Beobachten von Papageientauchern auf den Reynisfjall und anschließend zu einer Basalthöhle. ÜB in Vík.

16. Tag: Wasserfalltag am Eyjafjöll
Besichtigung des Dyrhólaey (Torhügelinsel). Unseren Wasserfalltag beginnen wir am 60 m hohen Skógarfoss. Der Fluss Skógá, mit Ursprung auf dem Hochlandpass Fimmvörðuháls, bildet etwa 20 schöne und zum teil recht hohe Wasserfälle, die auf unserer Wanderung (3h) bestaunt werden können. Östlich vom Eyjafjöll erreichen wir die beiden Wasserfälle Seljalandsfoss und Gljúfurárfoss. Ein Fußpfad führt hinter den einen und eine Furt führt zum anderen Wasserfall. Übernachtung in der „urgemütlichen“ Jugendherberge von Fljósdalur.

17. Tag: Reykjavík
Am letzten Wandertag gehen wir auf den Hausberg Þórólfsfell (3h) und können den gewaltigen Gletscherstrom der Markarfljót unterhalb des Eyjafjallajökull bewundern. Auf dem Weg nach Reykjavík führt uns ein letzter Stopp in die blühende Stadt Hveragerði. In diesem Geothermalgebiet ist der Besuch der mitten im Ort gelegenen Springquelle Grýla interessant. Ankunft in der Hauptstadt am Nachmittag. Nach Lust und Laune können wir uns in das berühmte Nachtleben von Reykjavík stürzen. Übernachtung in Reykjavík.

18. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen Keflavík. Flug von Island nach Deutschland

19. Tag: Ankunft in Berlin am frühen Morgen.

Zur Buchung

Reisefakten

Termine

08.06.2017 – 26.06.2017
15.06.2017 – 03.07.2017
29.06.2017 – 17.07.2017
06.07.2017 – 24.07.2017
20.07.2017 – 07.08.2017
27.07.2017 – 14.08.2017
10.08.2017 – 28.08.2017
17.08.2017 – 04.09.2017

Teilnehmer

6 – 8 Personen

Aktivitäten

Wandern/ Trekking

Zur Buchung

 

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Elch Adventure Tours GmbH

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