NORR AUSZEIT Felsige Freuden

Sommertrip nach Åland - Diashow starten

FELSIGE FREUDEN

 

Roter Stein in blauen Wellen: Ålands Granit ist ein Abenteuerspielplatz für Boulderer. NORR-Redakteurin Karen Hensel radelte mit ihren Freunden quer über die Inseln, um an den finnischen Felsen zu klettern.

 

Foto: Hendrik Morkel

Åland erleben:

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Island in Minigruppen – alle Highlights der Vulkaninsel erleben

Entdeckt die schönsten Sehenswürdigkeiten Islands. Contrastravel bietet auf der kontrastreichen Vulkaninsel eine intensive Reise für Entdecker und Genießer an.

Mit maximal acht Teilnehmern nehmt ihr euch drei Wochen Zeit, um neben den Highlights auch die abgelegenen Ecken der isländischen Vulkaninsel gründlich zu erkunden. Ob im wilden, selten besuchten Osten oder im Bann bekannter Naturschönheiten. Der entspannte Zeitrahmen lässt Raum für spontane Unternehmungen, individuelle Angebote und zur Reflexion des Erlebten. Übernachtet wird in „handverlesenen“, kleinen Farmgästehäusern mit sehr persönlicher Atmosphäre sowie in schön gelegenen Ferienhäusern und Hochlandhütten.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft auf der Halbinsel Reykjanes – Runterkommen, Einstimmen und Entspannen
Nach der Ankunft am internationalen Flughafen Keflavík empfängt euch euer Reiseleiter in der Ankunftshalle. Je nach Tageszeit habt ihr die Gelegenheit, bei einem Spaziergang oder einem heißen Bad die neue Umgebung zu erkunden und Ruhe für die kommenden Wochen zu finden. Grindavík besitzt einen aktiven Fischereihafen und vermittelt einen guten Eindruck vom Alltagsleben in einer kleinen isländischen Hafenstadt.

2. Tag: Von Reykjanes über Þingvellir/Geysir/Gullfoss zum Kerlingarfjöll – Highlights zum Warmwerden
Ihr brecht früh auf und verlasst die jungvulkanische Reykjanes-Halbinsel entlang der Südküste. Das erste Ziel ist der geologisch und historisch bedeutende Þingvellir-Nationalpark. Im Geothermalgebiet Geysir verzaubert die Springquelle Strokkur die zahlreichen Besucher. Nicht weit entfernt zwingt der Gullfoss den Gletscherfluss Hvítá tosend in eine tektonische Spalte. Hier am „Goldenen Wasserfall“ beginnt die Hochlandpiste Kjölur, die euch über das wüstenartige Hochlandplateau führt.

3. Tag: Vom Kerlingarfjöll auf die Halbinsel Tröllaskagi – Kontraste
Eine spannende Wanderung führt ins hochgelegene Geothermalgebiet Kerlingarfjöll. Hier erwartet euch eine wahre Hexenküche. Überall dampft und brodelt es zwischen bunten Sinter- und Schwefelablagerungen. Schneegefüllte Senken und leuchtend grüne Moose sorgen neben dem ohnehin bunten Rhyolith-Gestein für weitere Farbkontraste. Am Nachmittag führt euer Weg gen Norden. Auf der Tröllaskagi-Halbinsel erwartet euch frisches Grün.

4. Tag: Svarfaðardalur – Gut geschützt
Die Halbinsel Tröllaskagi wird geprägt von mächtigen Basaltplateaus mit weiten, saftig-grünen Trogtälern. Umgeben von hohen, teils vergletscherten Bergen liegt das Svarfaðardalur gut geschützt in ihrem Zentrum. Euer Quartier ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in dieser beeindruckenden Umgebung. Vom Hafenstädtchen Dalvík aus sind Walbeobachtungs-, Angel- und Reittouren möglich.

5. Tag: Von Tröllaskagi über Akureyri zum Mývatn – Die Zeiten ändern sich
Am Vormittag passiert ihr Akureyri, die schön gelegene Hauptstadt Nord-Islands, und nutzt die Gelegenheit zum Einkaufen. Das abgelegene Torfgehöft Laufás am anderen Fjordufer gibt euch einen Eindruck vom entbehrungsreichen Leben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Auf dem weiteren Weg zum Mývatn ist ein Stopp am Goðafoss obligatorisch. Im kleinen Örtchen Laugar besteht die Möglichkeit, einen Badestopp in einer der ersten genutzten heißen Quellen Islands einzulegen. Heute steht hier ein modernes Schwimmbad.

6. Tag: Die geologischen Highlights der Mývatn-Region – Die Erde lebt
Der „Mückensee“ gehört zum Standardprogramm geologiebegeisterter Islandfahrer. Hier tobt nicht nur das Leben unzähliger Zuckmücken, Lebensgrundlage für die vielfältige Vogelwelt, auch die Erdkruste rund um den See ist mit Leben erfüllt. Beim Besuch des Solfatarenfeldes am Námafjall, des frischen Lavafeldes Leirhnjúkur, des Krafla-Geothermalkraftwerks, des Ringkraters Hverfjall, der „dunklen Burgen“ Dimmuborgir und der Pseudokrater bei Skútustaðir wird die Geologie lebendig. Bei gutem Wetter sind Rundflüge in der Region möglich.

7. Tag: Jökulsárgljúfur – Die Kraft des Wassers
Heute erkundet ihr die eindrucksvolle Welt des nördlichen Vatnajökull-Nationalparks mit atemberaubenden Einblicken in den Canyon Jökulsárgljúfur. Wenige Meter vom Dettifoss entfernt spürt man die Kraft des Wassers am ganzen Körper. Gemessen an der freigesetzten Energie ist er der mächtigste Wasserfall Europas. Außerdem besuchet ihr die bizarren Basaltformationen von Hljóðarklettar und die „Götterburg“ Ásbyrgi jeweils auf kurzen Wanderungen. Am Abend lockt ein heißes Bad in der „Grünen Lagune“.

8. Tag: Vom Mývatn über Melrakkaslétta auf die Halbinsel Langanes – Ein Tag für Islandkenner
Auf dem Kíslivegur gelangt ihr über die Halbinsel Tjörnes in den äußersten Norden Islands. Fernab touristischer Wege führt euch eine herrliche Wanderung zum sturmumtosten Kap Rauðinúpur. Zutrauliche Papageitaucher, Trottellummen und Basstölpel besiedeln die Felsen bis Anfang August. Verschiedene Möwenarten bleiben das ganze Jahr über. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass ihr euch auf einem alten, von der Brandung angenagten Vulkankrater befindet.

9. Tag: Langanes – Rückeroberung der Natur
Die Halbinsel Langanes ist ein wahres Eldorado für Vogelfreunde und entdeckungshungrige Wanderer. Ihr wandert entlang der Küste durch den äußeren, heute unbewohnten Teil der Halbinsel. Neugierige Robben begleiten euch. Alte Siedlungsreste verweisen auf geschäftigere Zeiten. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts rangen einzelne Bauernfamilien hier dem Boden und dem Meer ihre Existenz ab. Auf dem Rückweg liegt die Steilküste Hrafnabjörg, die einer großen Basstölpel-Kolonie Schutz bietet.

10. Tag: Von Langanes entlang der Nordostküste nach Húsey – Weite Buchten, einsame Strände
Die dünn besiedelte, weitgehend unbekannte Nordostküste Islands verläuft entlang weiter Buchten und Fjorde mit ihren einsamen, rauen Stränden. Vor dem Weg über die Hellisheiði, Islands höchste Passstraße, gönnt ihr euch ein heißes Bad im idyllischen Selárdalur oder macht einen Abstecher zum Torfgehöft Bustarfell. Von der Passhöhe lässt sich die Landschaft Hróarstunga, eine weite Schwemmebene, gut überblicken. Nicht weit vom Meer ragen die blauen Häuser von Húsey aus ihrer grünen Umgebung.

11. Tag: Húsey – Ein Traum in Blau
Die flachen Salzwiesen und sanfthügeligen Dünen rund um die Farm Húsey bieten optimale Bedingungen für traumhafte Ausritte und erholsame Streifzüge durch eine ursprüngliche Naturlandschaft. Eine Vielzahl seltener Seevögel finden hier ideale Lebensbedingungen. Die Herrscher dieser Gegend sind die Skuas, die ihr Revier vehement gegen alle Eindringlinge verteidigen. Auf den Sandbänken der Flüsse tummeln sich Robben und warten auf vorbeiziehende Forellen und Lachse.

12. Tag: Von Húsey über Egilsstaðir zum Berufjörður – Wasserspiele in den Ostfjorden
Nach einem Versorgungsstopp in Egilsstaðir und einem Abstecher ins Fljótsdalur zum schönen Wasserfall Hengifoss taucht ihr ein in die ruhige Welt der Ostfjorde. Die Straße windet sich von Fjord zu Fjord. Jeder bietet einem der kleinen, beschaulichen Fischerorte dieser Region Schutz. Alternativ zur Fahrt durch die Fjorde überquert ihr den alten Öxi-Pass und schlängelt euch mit traumhaften Ausblicken hinab zum Berufjörður, wo ihr im „Tal der Wasserfälle“ eine kurze Abendwanderung unternehmt.

13. Tag: Vom Berufjörður zum Vatnajökull – Ins Reich des Gletschers
Das weite Delta des Gletscherflusses Jökulsá í Lóni ist im Sommer die Heimat tausender Singschwäne. Stromaufwärts hat der Fluss eine beeindruckende Landschaft aus bunten Rhyolithhängen und tiefen Schluchten geschaffen. Das Gebiet gilt als Wandertipp unter Isländern. Ihr folgt ihren Pfaden. Weiter südlich prägt der riesige Plateaugletscher Vatnajökull das Bild. Je nach Lust und Zeit bewundert ihr die faszinierende Eiswelt der Gletscherlagune Jökulsárlón noch am Abend.

14. Tag: Skaftafell – Artenreichtum zwischen Bergen, Gletschern und Vulkanen
Das heutiges Ziel heißt Skaftafell. Der dreiseitig vom Gletscher umgebene Bergrücken ist das Zentrum des Vatnajökull-Nationalparks. Geprägt wird das Gebiet von Islands und damit Europas größtem Gletscher. Der Vatnajökull bedeckt mit etwa 8.300 Quadratkilometern eine mehr als doppelt so große Fläche wie alle Alpengletscher zusammen. Sein gigantisches Eisvolumen umschließt mehrere Vulkane wie den zuletzt 2011 aktiven Grímsvötn. Aufgrund der geschützten Hanglage ist die Artenvielfalt am Skaftafell beträchtlich. Wanderungen verschiedener Schwierigkeit und Länge sind möglich. Außerdem werden bei gutem Wetter Gletscherwanderungen mit Steigeisen angeboten.

15. Tag: Vatnajökull – Dem Gletscher ganz nah
Der Südosten des Vatnajökull ist als Wandergebiet weitgehend unentdeckt. Dabei wälzen sich gerade hier eindrucksvolle Gletscherzungen zu Tal, an deren Rändern es viel zu entdecken gibt. Ihr erkundet das Gebiet rund um den Skálafellsjökull. Wer diese zauberhafte Landschaft aus einer anderen Perspektive genießen will, nimmt an einer Schneemobil- oder Super-Jeep-Tour aufs Gletscherplateau oder an einer Kajaktour auf einem der Gletscherseen teil.

16. Tag: Vom Vatnajökull nach Landmannahellir – Weite Ausblicke, tiefe Einblicke
Ihr durchquert die Weiten der Sanderebene Skeiðarársandur und das ausgedehnte Lavafeld Eldhraun. Der Weg ins südliche Hochland führt euch durch die „Feuerspalte“ Eldgjá, eine der größten Vulkanspalten der Erde. Sie erstreckt sich vom Mýrdalsjökull im Südwesten bis zum 934 Meter hohen Gjátindur im Nordosten. Gegen Abend erreicht ihr die weite, grüne Ebene um Landmannahellir mit ihren kristallklaren Flüssen und Seen. Ein geeigneter Platz, um die Seele baumeln zu lassen.

17. Tag: Landmannalaugar – Bunte Berge, heiße Quellen
Ein Tagesausflug führt euch nach Landmannalaugar. Bereits die ersten Siedler Islands genossen die heißen Quellen dieser Region als willkommene Wohltat auf strapaziösen Hochlanddurchquerungen. Die Region um Landmannalaugar bietet faszinierende Farbkontraste. Am Fuß bunter Rhyolithberge schiebt sich ein schwarzer Obsidianstrom ins breite Tal des Gletscherflusses Jökugilskvísl. Viele reizvolle Wanderwege durchziehen das Gebiet. Am Abend kehrt ihr zurück ins ruhigere Landmannahellir.

18. Tag: Von Landmannahellir durchs Þjórsárdalur zum Eyjafjöll – Naturgewalten und Einblicke in die Wikingerzeit
Über den Fjallabaksvegur nyrðri gelangt ihr ins Tal der Þjórsá. Das Panorama des markanten Vulkans Hekla begleiten euch. Ihr besucht den schlanken Háifoss, der 122 Meter tief in einen beeindruckenden Canyon stürzt. Die Ausgrabungsstätte Stöng und das kleine Museum Þjóðveldisbær gewähren euch Einblicke in die Wikingerzeit. Anschließend führt der Weg wieder in die nähere Vergangenheit. Eure Unterkunft liegt am Fuß des 2010 berühmt gewordenen Gletschervulkans Eyjafjallajökull.

19. Tag: Kap Dyrhólaey und Skógar – Ein Fels in der Brandung
Ihr macht einen Abstecher in den äußersten Süden Islands und besucht das Kap Dyrhólaey mit seinem mächtigen Lochfelsen. Bis Anfang August besiedeln Papageitaucher den oberen Klippenrand. Nach einem kurzen Einkaufsstopp im kleinen Handelsort Vík führt der Weg nach Skógar, wo der gewaltige Wasserfall Skógafoss in die Küstenebene stürzt. Von hier führt eine schöne Wanderung ins bergige Hinterland. Bei schlechtem Wetter bietet das liebevoll geführte Heimatmuseum eine gute Alternative.

20. Tag: Vestmannaeyjar oder Fljótsdalur – Island im Kleinformat
Ein Tagesausflug auf die „Westmänner-Inseln“ ist ein schöner Abschluss einer umfassenden Island-Reise. Bei einer Wanderung auf der Hauptinsel Heimaey erlebt man Island im Kleinformat und die spannende Inselgeschichte. Alternativ unternehmt ihr eine Wanderung am grünen Fuß des Eyjafjallajökull direkt von eurer Unterkunft aus oder im verwunschenen Gletschertal Þórsmörk nach kurzer Anfahrt.

21. Tag: Vom Eyjafjöll über Reykjavík auf die Halbinsel Reykjanes – Zurück in die Zukunft
Bei einem Abstecher in den historischen Kern Reykjavíks bekommt ihr ein Gefühl für das isländische Stadtleben. Vom Dach der „Perle“ überblickt ihr die Hauptstadt. Anschließend bleibt Zeit, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Die protestantisch-nüchterne Hallgrímskirkja dient als Ausgangspunkt. Am Abend lasst ihr den Urlaub bei einem gemütlichen Abendessen in der Nähe der „Blauen Lagune“ entspannt ausklingen.

22. Tag: Heimreise – Abschied auf Isländisch
Passend zu Ihrem Flug erhalten Sie einen Transfer zum internationalen Flughafen Keflavík… Sjáumst!

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Reisefakten

Termine
30.06.17 – 21.07.2017
21.07.17 – 11.08.2017
11.08.17 – 01.09.2017

Inkludierte Leistungen

  • An- und Abreise – ab/bis Frankfurt/Main inklusive vollständiger CO₂-Kompensation (andere Flughäfen auf Anfrage, siehe Tipps & Hinweise)
  • Unterkunft – 21 Übernachtungen in Kategorie C, FH & HH – Schlafsackunterkunft im Mehrbettzimmer (siehe Tipps & Hinweise)
  • Verpflegung – Frühstück an allen Tagen (inklusive Getränke), Abendessen an allen Tagen außer am letzten Abend (exklusive Getränke), gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten (siehe Tipps & Hinweise)
  • Transfers – alle nötigen Transfers ab/bis Flughafen Keflavík im Allrad-Minibus (wird von der Reiseleitung gefahren, Abreise mit Nachmittags- und Abendflügen siehe Tipps & Hinweise)
  • Programm – laut Ausschreibung
  • Reiseleitung – deutschsprachige contrastravel-Reiseleitung

Zur Buchung

 

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contrastravel

Tel. (0)4322 – 88 900-0

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