NORR AUSZEIT Eisiger Höhepunkt

DIASHOW STARTEN

Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

Nachrichten

MS Bremen auf Pionierexpedition

MS Bremen auf Pionierexpedition

25 August 2015

Was das Expeditionskreuzfahrtschiff Hanseatic vor einem Jahr schaffte, will die MS Bremen jetzt erreichen – in umgekehrter Richtung. Als erstes nicht-russisches Passagierschiff ist sie am 11. August in Tromsø ausgelaufen, um die Nordostpassage anstatt von Ost nach West, von Tromsø im Westen bis Nome im Osten zu durchqueren. Verläuft die Fahrt nach Plan, wird sie am 7. September im Hafen von Nome in Alaska vor Anker gehen. »

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Das Kap Tscheljuskin zwischen der Bolschewikinsel und dem sibirischen Festland wird auch „Nadelöhr“ genannt. Von Wind und Wetter abhängige Eismassen blockieren den Seeweg oft und machen die Nordostpassage zu einer gewagten Route. Genau dort befindet sich momentan die MS Bremen, die Tromsø in Norwegen vor zwei Wochen verlassen hat.

Da das Expeditionsschiff klein und mit der höchsten Eisklasse ausgestattet ist, wird es die Passage aber unabhängig vom Wetter sicher durchqueren können. Die nächsten Tage werden die Wildtierliebhaber an Bord definitiv auf ihre Kosten kommen: Die Neusibirischen Inseln, Medweschji-Inseln, die Kolyuchin Insel und schließlich die Tschuktschen Halbinsel beherbergen unzählige seltene Lebewesen. Rentiere, Wölfe, Schneehühner, Lemminge und Eisbären sowie Wale, Robben und Seevögel sind nur einige wenige Tierarten, die dort in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden können.

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Wo sich die MS Bremen gerade befindet, ließ der Forscher Fridtjof Nansen im Jahr 1893 sein Schiff einfrieren, um mithilfe der natürlichen Eisdrift des Arktischen Ozeans den geografischen Nordpol zu erreichen. Auch wenn sich das Durchqueren des Seewegs mit dem deutschen Passagierschiff weniger unberechenbar gestaltet – atemberaubende Eindrücke sind garantiert.

Für alle Zuhause-gebliebenen: Eine Webcam ermöglicht einen kleinen (wenn auch nicht ganz so atemberaubenden) Einblick.

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MS Bremen auf Pionierexpedition

MS Bremen auf Pionierexpedition

Was das Expeditionskreuzfahrtschiff Hanseatic vor einem Jahr schaffte, will die MS Bremen jetzt erreichen – in umgekehrter Richtung. Als erstes nicht-russisches Passagierschiff ist sie am 11. August in Tromsø ausgelaufen, um die Nordostpassage anstatt von Ost nach West, von Tromsø im Westen bis Nome im Osten zu durchqueren. Verläuft die Fahrt nach Plan, wird sie am 7. September im Hafen von Nome in Alaska vor Anker gehen. »

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Das Kap Tscheljuskin zwischen der Bolschewikinsel und dem sibirischen Festland wird auch „Nadelöhr“ genannt. Von Wind und Wetter abhängige Eismassen blockieren den Seeweg oft und machen die Nordostpassage zu einer gewagten Route. Genau dort befindet sich momentan die MS Bremen, die Tromsø in Norwegen vor zwei Wochen verlassen hat.

Da das Expeditionsschiff klein und mit der höchsten Eisklasse ausgestattet ist, wird es die Passage aber unabhängig vom Wetter sicher durchqueren können. Die nächsten Tage werden die Wildtierliebhaber an Bord definitiv auf ihre Kosten kommen: Die Neusibirischen Inseln, Medweschji-Inseln, die Kolyuchin Insel und schließlich die Tschuktschen Halbinsel beherbergen unzählige seltene Lebewesen. Rentiere, Wölfe, Schneehühner, Lemminge und Eisbären sowie Wale, Robben und Seevögel sind nur einige wenige Tierarten, die dort in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden können.

csm_Eisklasse_BRE_Paradise_Bay_01_675de3994b_8c2a04769f

Wo sich die MS Bremen gerade befindet, ließ der Forscher Fridtjof Nansen im Jahr 1893 sein Schiff einfrieren, um mithilfe der natürlichen Eisdrift des Arktischen Ozeans den geografischen Nordpol zu erreichen. Auch wenn sich das Durchqueren des Seewegs mit dem deutschen Passagierschiff weniger unberechenbar gestaltet – atemberaubende Eindrücke sind garantiert.

Für alle Zuhause-gebliebenen: Eine Webcam ermöglicht einen kleinen (wenn auch nicht ganz so atemberaubenden) Einblick.

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