NORR AUSZEIT Eisiger Höhepunkt

DIASHOW STARTEN

Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

Nachrichten

Foto: Mattias Lindbäck

Die Mode der Zukunft

Die Mode der Zukunft

Im Stockholmer Kunstmuseum Liljevalchs wird im Rahmen der Ausstellung “Utopian Bodies: Fashion Looks Forward” die Zukunft der Textilbranche diskutiert. Wie kann Mode genutzt werden, um ökologisches Denken zu fördern und eine bessere, da saubere Welt zu schaffen?  »

Der Raum, der sich dem Thema Nachhaltigkeit widmet, ist bestückt mit hellen Holzpaletten. Sie bilden die Podeste für die Kleidung, die unter anderem von H&MValérie Lamontagne und der Marke QMilch aus Deutschland beigesteuert wurden. Letztere stellt ein schlichtes, unscheinbares schwarzes Kleid vor, das nur hinsichtlich seiner Knielänge als klassisch gelten kann. Denn was es nicht an sich hat, hat das Kleid in sich: es besteht aus biologisch abbaubaren Milchfasern. Jene Fasern, die aufgrund von Überproduktion für gewöhnlich im Abguss landen. Die Macher nehmen damit Bezug auf die Ressourcenverschwendung, die Jahr für Jahr innerhalb der deutschen Milchindustrie stattfindet.

Liljavalchs

Verteilt auf elf verschiedene Themen und Räume – Nachhaltigkeit, Wandel, Technologie, Handarbeit & Formen sowie Farben, Widerstand & Gesellschaft sowie Schönheit, Solidarität, Erinnerung, Geschlechtsidentität und letztlich Liebe – will die Modeausstellung allen Besuchern eine Idee davon geben, was heutzutage möglich ist und wo wir in der Zukunft stehen könnten. Die eigens für die Ausstellung gefertigten oder aus Kollektionen stammenden Kleidungsstücke geben in Bezug auf das jeweilige Motto Impulse für eine sich wandelnde Textilbranche.

22Solidaritet

Die Holzpaletten knarren beim Gehen unter den Füßen und erscheinen als direkter Kontrast zu der geballten Innovationskraft, die auf ihnen versammelt ist. In der Luft schweben zahlreiche Plastikbecher, so arrangiert, dass sie an einen Lüster erinnern. Am Boden präsentiert Smart Textiles das erste vollständig recycelbare Kleidungsstück aus Wollfasern, das die mit dem Wollanbau zusammenhängende Umweltbelastung minimieren kann. Es finden sich Textilien aus recycelten Autoreifen von Miguel Mesa Posada, ein Kleid, das sich ohne Rückstände in Wasser auflösen kann und ein Anzug, der mittels eines mobilen Filters verschmutzte Luft säubert. Und so als eines von vielen anderen Beispielen deutlich macht, dass nachhaltige Innovationen oftmals eng mit technologischen Ideen verknüpft sind.

04Teknologi

Neben Werken international etablierter Labels wie Dior und Modehäuser wie H&M werden 16 aufstrebende Designer aus Schweden vorgestellt, darunter Ann-Sofie Back, Bea Szenfeld und Ida Sjöstedt. “Utopian Bodies: Fashion Looks Forward” wird noch bis zum 7. Februar im Liljevalchs auf Djurgården ausgestellt.

Bilder: © Mattias Lindbäck / Liljevalchs Konsthall; Themen (v.o.): Handarbeit & Farbe, Nachhaltigkeit, Solidarität und Technologie 

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