NORR AUSZEIT Eisiger Höhepunkt

DIASHOW STARTEN

Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

Farbrausch: Emil Nolde im Louisiana

Farbrausch: Emil Nolde im Louisiana

01 Juli 2014

Diesen Freitag, den 4. Juli startet die neue Ausstellung in Dänemarks Küstenmuseum, Louisiana. Darin stellt der deutsch-dänische Expressionist Emil Nolde seine Bindung zu Dänemark unter Beweis. »

Wer schon einmal im Louisiana war, der weiß, dass sich der Ausflug an die dänische Küste bei Kopenhagen lohnt. Das Museum verspricht schon allein aufgrund seiner besonderen Architektur und der Anknüpfung an die Natur und das Meer einen unvergesslichen Aufenthalt. Diesen Sommer wird es auch im Inneren des Museums äußerst farbenfroh.

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Emil Nolde zählt zu einem der großen Expressionisten des 20. Jahrhunderts. Seine Aquarelle sind bekannt für ihre ausdrucksstarken Farben und Motive aus dem Bereich der Natur und Religion. Nolde war Deutscher, wuchs allerdings in Schleswig auf, das damals nach einer Volksabstimmung dänisch wurde. Die dänische Staatsbürgerschaft behielt er sein Leben lang.

Obgleich sich der Großteil seines künstlerischen Werdegangs in Deutschland abspielte (Nolde war Mitglied der Künstlergruppe Brücke und der Berliner Secession), blieb er stets mit seiner dänischen Heimat verbunden. In Kopenhagen erlebte er prägende Jahre seiner Künstlerlehre und verbrachte anschließend einige Jahre auf Jütland und Als, wo er sich schließlich vom zunächst impressionistischen Stil entfernte und seinen ganz eigenen Expressionismus entwickelte. Zudem war Nolde über 40 Jahre mit der Dänin Ada Vilstrup verheiratet.

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Die meisten Dänen sehen Nolde allerdings vorrangig als deutschen Künstler und sind mit seinem Lebenswerk weniger vertraut, als man es in Deutschland ist. Die Ausstellung »Emil Nolde« im Louisiana soll dies ändern. In gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Städel Museum in Frankfurt und der Nolde- Stiftung in Seebüll zeigt das Louisiana die erste große Retrospektive des Malers in Jahrzehnten. Neben den, in Deutschland viel diskutierten, Werken Noldes zur NS-Zeit, werden darin auch die ersten Jahre seines Schaffens in Dänemark in den Vordergrund gerückt. Es geht darum, aus heutiger Sicht einen Blick auf das Gesamtwerk des Künstlers zu werfen.

Die Ausstellung beinhaltet ganze 140 Werke. Sie umfasst eine Spannweite von Malereien, Aquarellen, Zeichnungen und Grafiken und enthüllt sogar einige bislang unveröffentlichte Werke.

Bis zum 19. Oktober haben Besucher die Möglichkeit die Ausstellung in Dänemark zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Louisiana gibt es auf der Museums- Homepage.

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