NORR AUSZEIT Eisiger Höhepunkt

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Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

Nachrichten

“Sex & the sea” im Maritime Museum Stockholm

“Sex & the sea” im Maritime Museum Stockholm

23 April 2015

Seit dem 10. April zeigt das Maritime Museum in Stockholm die Ausstellung „Sex & the sea“. Die niederländische Multimediaregisseurin Saskia Boddeka und der britische Filmregisseur Peter Greenway haben zusammen zum Thema Seemänner und ihre Sexualität eine Kunstinstallation geschaffen.  »

Tabuthema und schaurige Geschichten

Bevor die Ausstellung nach Schweden kam, war sie in Rotterdam im maritimen Museum zu sehen. Saskia Boddeka findet den Unterschied zwischen den beiden Ländern interessant. Denn in Holland ist im Gegensatz zu Schweden Prostitution legal und kein Tabuthema. Sie ist deshalb gespannt auf die Reaktionen der Schweden.

Im zwölf-minütigen Film der Ausstellung stehen junge und alte Seefahrer Saskia Boddeka Rede und Antwort. Am Anfang war sie schockiert über das, was sie zu hören bekam. Geschichten über Frauenkauf, Kinderpornographie, Geschlechtskrankheiten und Machokultur.

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Die Seemänner selbst haben oft eine verschönernde Vorstellung ihres Berufes und sehen sich gewissermaßen als Don Juans der See. Mit der Kunstinstallation „Sex & the sea” wird dieses romantisierende Bild gebrochen, und es legt sich ein düsterer Schleier über die Zeile „In jedem Hafen eine Braut “ des Gassenhauers „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“.

Vom sexuellem Doppelleben und Menschlichkeit

Manche von ihnen sprechen über ihr sexuelles Doppelleben im Interview. An Land in Rotterdam gehen sie offen mit ihrer Homosexualität um, doch an Bord verschweigen sie dies und verwandeln sich in Frauen-nachjagende Seemänner. Grund für diese Verwandlung ist zum einen das Ausgesetz- und Gefangensein auf See, zum anderen die Notwendigkeit miteinander auszukommen zu müssen.

So stellt Saskia Boddeka im Interview mit dem schwedischen Radio fest, dass das Leben nicht schwarz oder weiß ist. Denn nach anfänglicher Missbilligung und der Frage, ob sie wirklich diese nahezu unmoralische Seemänner interviewen möchte, ist sie berührt von der Menschlichkeit hinter dieser düsteren Fassade.

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Saskia Boddeka hofft, dass die Ausstellung zum Nachdenken anregt und eine Debatte auslöst. Die Seite der Frauen, wie beispielsweise die Prostituierten, kommen selbst nicht zu Wort. Daher soll ein zweiter Teil folgen, der die andere Seite näher beleuchtet. Dies ist aber noch in Planung.

Maritimes Museum Stockholms

Filmausschnitt

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