NORR AUSZEIT Eisiger Höhepunkt

DIASHOW STARTEN

Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

Schweden kämpft um die Wolfsjagd

Schweden kämpft um die Wolfsjagd

22 Januar 2015

Diesen Samstag soll in Westschweden erneut die Jagd auf 36 Wölfe eröffnet werden. Laut Umweltverbänden und EU-Kommission verstößt dies gegen europäische Naturschutzrichtlinien und gefährdet das Überleben des, vom Aussterben bedrohten, skandinavischen Wolfes. »

Gemeinsam kämpfen der schwedische WWF, die Naturskyddsföreningen (dt.: Naturschutzverband) und die Svenska Rovdjursföreningen (dt.: Schwedische Raubtierverband) gegen die Eröffnung der Jagd auf 36 Wölfe in mehreren Regionen Westschwedens in diesem Monat. Während im Värmland die Jagd schon läuft, soll sie in diesen Tagen in Darlana eröffnet werden. Die zuletzt eingelegte Berufung vor den regional zuständigen Gerichten wurde durch das regionale Naturvårdsverket (dt.: Umweltschutzbehörde) und abgelehnt. Damit steht auch der Eröffnung der Jagd in den übrigen Regionen Westschwedens nichts mehr im Wege.

Erfolglos blieb auch der Versuch der Umweltverbände sich an die EU-Kommission zu wenden. Diese hatte schon in den vergangenen Jahren mit Klagen gegen die schwedische Wolfsjagd gedroht. Langfristig fordern die schwedischen Umweltverbände eine nachhaltige Wildpolitik, die sich nicht nur auf die Jagd fokussiert.

wolf-590756_1280

Laut der internationalen Roten Liste ist der schwedische Wolfsbestand, mit einer aktuellen Population von 350 bis 400 Tieren, nicht als stabil einzuschätzen. Die Wölfe sind nach wie vor vom Aussterben bedroht. Trotzdem hat die schwedische Verwaltung dieses Jahr 36 Tiere zum Abschuss freigegeben. Da ist mehr als in den vorherigen Jahren. Als staatliches Ziel wurde 2009 vom Parlament eine genetisch-gesunde Population von 210 Tieren ausgegeben. Die EU betitelte die schwedisch Wolfsjagd in der Vergangenheit bereits als wissenschaftlich nicht fundiert und die Zahl von 210 Tieren als zur langfristigen Bestandssicherung zu klein ausgegeben. Der Wolf ist durch die verbindliche europäische Faura-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt.

Über 45 Jahre lang genoss der Wolf in Schweden strengen Artenschutz und war von der Jagd ausgenommen. Im Jahr 2010 wurden dann erstmals der Abschuss von 27 Tieren erlaubt. Die EU-Kommission reagierte damals umgehend und drohte Schweden mit einer Klage wegen Nicht-Einhaltung der europäischen Naturschutzvorschriften.

Top 5 Blog posts

  • 1

    Arctic Bath: Sprung ins kalte Wasser

    Arctic Bath: Sprung ins kalte Wasser

    Ihr kennt das Treehotel in Schwedisch Lappland? 2015 eröffnet eine weitere Natur-Attraktion in der Gegend. Das Arctic Bath ist nichts für Warmduscher. Neben kalten Bädern können Hartgesottene einen Sprung ins Eiswasser wagen. 

  • 2

    Eine Wohnung im Gewächshaus

    Eine Wohnung im Gewächshaus

    Wohnen im Grünen: Familie Solvarm lebt diesen Traum in einem 300 Quadratmeter großen Gewächshaus mit Mittelmeerklima. Hier ist immer Sommer. Ein Wohnzimmerbesuch zwischen Weinreben, Tomatenstauden und Obstbäumen. 

  • 3

    Zelten unter Glas: Architekturpreis für Landschafts-Hütten

    Zelten unter Glas: Architekturpreis für Landschafts-Hütten

    Im Mai wird das einzigartige Ferienhausensemble auf den Lofoten mit dem renommierten Architekturpreis Architizer A+ Award ausgezeichnet.

  • 4

    Der größte Elch der Welt steht in Norwegen

    Der größte Elch der Welt steht in Norwegen

    Norwegens Landschaftsrouten werden nicht nur von spektakulärer Natur, sondern auch von so mancher kunstvoller Kuriosität gesäumt. Neben einem goldenen Toilettenhaus und einer Berghütte aus Glas hat sich nun auch der größte Elch der Welt am Wegesrand niedergelassen. 

  • 5

    Minen von Sauda: Peter Zumthors neues Besucherzentrum

    Minen von Sauda: Peter Zumthors neues Besucherzentrum

    Der Schweizer Architekt Peter Zumthor hat ein Besucherzentrum für die historische Mine in Sauda, Norwegen entworfen. Von der Wand hängend und auf Stelzen stehend, ragen die Gebäude von den steilen Klippen empor.

Folge NORR auf Facebook

Facebook Pagelike Widget

NORR auf Instagram

Weiter empfehlen

Extra für NORR-Abonnenten

Hier kannst du dich für den Premium-Bereich anmelden, um alle großen NORR-Reportagen in voller Länge zu lesen. Wenn du noch keine Zugangsdaten erhalten hast, schicke bitte eine Mail mit deiner Abo-Nummer an abo@norrmagazin.de.

Abonnieren & Premium lesen