NORR AUSZEIT Eisiger Höhepunkt

DIASHOW STARTEN

Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

Atlanterhavsvegen

Nordic Roadtrip: 12 skandinavische Panoramarouten

Durch atemberaubende Landschaften gleiten und bleiben, wo das Herz am höchsten schlägt. Hier kommen unser NORR Tipps für die 12 besten Panoramarouten.

Südschweden

#01 Brücke nach Norden: Öresundsbron/Øresundsbron

Øresundbron

Foto: Jan Kofoed

Eines der spektakulärsten Bauwerke Skandinaviens verbindet seit dem Jahr 2000 die Städte Malmö und Kopenhagen. Die Öresundbrücke ist mit zwölf Kilometern die längste Schrägseilbrücke der Welt und bietet einen fantastischen Blick auf das Kattegatt, bevor sie auf dem künstlichen Eiland Peberholm in den vier Kilometer langen Drogdentunnel mündet. Ein Symbol für die dänisch-schwedische Öresundregion – und Schauplatz der weltberühmten Krimiserie Bron.

#02 Panorama-Pilgern: Von Karlstad gen Norwegen

Klarälven

Foto: Per Pixel Petersson

Einst wanderten auf diesem Weg fromme Pilger zu Ehren des Heiligen Olavs ins ferne norwegische Trondheim. Heute gleitet man hier komfortabel auf einer der schönsten Panoramastraßen des Landes durch die mittelschwedische Provinz Värmland. Die Route 62 startet in Karlstad am Vänern-See, führt durch das malerische Flusstal des Klarälven, Skandinaviens längstem Strom, und passiert die pittoresken Städte Ransäter, Råda, Ekshärad und Sysslebäck.

#03 Meer in Sicht: Süd-Ost-Küstenstrasse

Auf den 560 Kilometern zwischen Karlskrona und Norrköping ist Meerblick garantiert. Entlang der schwedischen Ostküste geht es von Blekinges Schärengarten durch Smålands Bilderbuchlandschaften hinauf nach Östergötland mit seinen dichten Wäldern und tiefblauen Seen. Egal, ob man eine kurze Wander- oder Paddeltour einlegt, auf den Spuren von Astrid Lindgren wandelt oder schwedische Geschichte hautnah erleben will, es gibt viele Gründe, einen Zwischenstopp einzulegen.

 

Südfinnland

#04 Schärentour: Von Turku nach Åland

Das Meer zwischen Åland und Turku ist nicht nur bei Seglern beliebt. Auf der rund 200 Kilometer langen Schärenringstraße lässt sich die Inselwelt auch ganz wunderbar auf zwei oder vier Rädern erkunden. Neun Fähren und zwölf Brücken verbinden ein Eiland mit dem anderen. Der Weg führt durch eine einzigartige Kultur- und Naturlandschaft mit Bade- und Wandermöglichkeiten, Töpfereien, Galerien und Kunsthandwerk. Wer will, kann bis nach Åland fahren.

#05 Grünes Gold: Saimaa-Durchquerung

Saimaa, Finnland

Foto: VisitFinland

Finnland ist bekannt für seine Wälder und Seen. Auf der Green Gold Culture Road zwischen Mäntyharju und Särkisalmi kommt man in den Genuss von beidem. Die 250 Kilometer lange Straße führt durch Finnlands grünes Gold, den Wald, und vorbei am Saimaa-See, dem größten See des Landes. Sowohl Land als auch Wasser eignen sich bestens für Outdooraktivitäten. Aber auch kulturell hat die Region einiges zu bieten. Besonders lohnenswert: Ein Besuch des Savonlinna-Opernfestivals.

#06 Naturspektakel: Pulkkilanharju-Inselroute

Foto: VisitLahti

Zweifellos zu den schönsten Routen des Nordens zählt die Inselstraße von Pulkkilanharju, die durch den westlichen Teil des finnischen Seengebiets führt. Drei Brücken führen über den Päijännesee, Finnlands zweitgrößten See. Der Blick auf das Wasser mit seinen 188 kleinen Inseln ist spektakulär. Wer davon beim Vorbeifahren zu wenig mitbekommt, kann die Gegend bei einer Naturlehrpfad-Wanderung besser kennen lernen. Empfehlenswert: Eine Bootstour in den Päijänne-Nationalpark.

 

Fjordnorwegen

#07 Küsten-Achterbahn: Atlanterhavsvegen

Foto: VisitNorway

Die 36 Kilometer lange Atlantikroute zwischen Kårvåg und Bud gilt als eine der spektakulärsten Straßen der Welt. Über sieben Brücken schwingt sie sich von Holm zu Holm, eingerahmt von einer imposanten Szenerie aus Berg und Meer. Die Fahrt führt durch üppige Küstenkulturlandschaften, über heidebewachsene Hügel und auf kahle Bergkuppen an der rauen, offen Küste bei Hustadvika. Tipp: Vor der Reise den Wetterbericht anschauen. Stürme und kräftige Winde sind keine Seltenheit.

#08 Unter Denkmalschutz: Gamle Strynefjellsvegen

Schon allein der Straße wegen lohnt es sich, die 27 Kilometer zwischen Grotli und Videsæter abzufahren. Der Alte Strynefjell- Weg existiert bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts und wurde in mühsamer Handarbeit erbaut. Noch heute zeugen Steinmauern, Prellsteine und Saumpfade von vergangenen Zeiten. Die geschichtsträchtige Verbindung hat aber noch mehr zu bieten: Rauschende Wasserfälle, türkisblaue Seen und ein steiles Bergmassiv, das an die Alpen erinnert.

#09 Stopp am Weltnaturerbe: Geiranger-Trollstigen

Gleich drei atemberaubende Aussichtspunkte passierst du zwischen Langevatn im Strynefjell und Sogge bru in Romsdalen. Von der frei schwebenden Plattform an der Trollstigen-Bergstraße blickst du hinab auf die Serpentinen, auf denen du dich gerade noch den steilen Hang hinauf geschlängelt hast. Den perfekten Blick auf das Weltnaturerbe Geirangerfjord, in den sich mächtige Wasserfälle stürzen, hast du von den Rastplätzen Ørnesvingen und Flydalsjuvet.

 

Nordskandinavien

#10 Arktisch dramatisch: Senja-Runde

Die Berge stürzen ins eisig kalte Meer herab, die Straßen werden schmaler und kurviger, die Natur schroffer. Auf dem Weg an die Spitze Norwegens wird es dramatisch. Hier waren der Überlieferung nach einst die Trolle zu Hause und man sagt, die Berge hätten Gesichter. Die Strecke ist ein 102 Kilometer langer Vergnügungspark für alle, die Herausforderungen lieben und sich von mächtiger Natur, rauem Wetter und unberechenbaren Gezeiten nicht einschüchtern, sondern begeistern lassen.

#11 Naturwunder-Trip: Helgelandskysten

Die mit 400 Kilometern längste Landschaftsroute Norwegens ist gespickt mit Naturphänomenen. Auf ihr überquerst du zwischen Jektvik und Kilboghamn auf 66 Grad nördlicher Breite den Polarkreis, triffst auf den größten Gezeitenstrom der Welt, Saltstraumen, passierst den Svartisen, Norwegens zweitgrößtem Gletscher und die sagenumwobene Felsformation Die sieben Schwestern. Im Weltnaturerbe-Archipel Vega findest du ein riesiges Biotop aus unzähligen Inseln.

#11 Fang das Licht: Polarlichtstraße

Die 600 Kilometer lange Strecke zwischen Tornio/Haparanda und Tromsø ist ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes. Hier ist im Winter die Chance ganz besonders groß, Polarlichter zu sehen. Im Sommer hingegen kannst du im Schein der Mitternachtssonne durch die Weite Lapplands kurven. Die Natur, die du dabei durchquerst, könnte abwechslungsreicher nicht sein: Moore und Birkenwälder, Fjell- und Fjordlandschaften und der mächtige Torne- Fluss als ständiger Begleiter.

 

Skandinavien Reisen

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