NORR AUSZEIT Eisiger Höhepunkt

DIASHOW STARTEN

Hoch hinaus
auf den Halti

 

 

Die Landschaft ist menschenleer.

 

 

Im nordfinnischen Wildnisgebiet Käsivarsi liegt der Halti, der höchste Punkt des Landes.
Christian Kneise hat ihn bestiegen.

 

 

Ein Abenteuer zwischen atemberaubenden Nordlichtern und sehr, sehr frischen Toiletten…

Einsamkeit erleben:

© BiketourGlobal

Island erkunden

Island erkunden

02 Januar 2016

Weil Islands Klima und Natur rau, unberechenbar, aber vor allem wunderschön sind, zieht es viele Menschen für eine Rundreise per Rad, Fuß, Kajak oder Auto auf die Insel am nördlichen Polarkreis. Martin Moschek und Chris Burkard teilen ihre Eindrücke auf unterschiedliche Weisen. »

Martin Moschek, seines Zeichens leidenschaftlicher Radfahrer aus Hamburg, hat schon über 58.000 Kilometer in mehr als 47 Ländern auf seinem Bike zurückgelegt. Für die Fülle an Erfahrungen, die er auf seinen abenteuerlichen Trips sammelt, hat er einen Blog erstellt. Auf “Biketour Global” stellt er die hier zusammengefassten, zehn nützlichen Tipps für eine gelungene (Rad-)Tour durch Island vor.

#01 IM UHRZEIGERSINN RADELN

Das Wetter im Süden und Norden variiert stark – im oberen Teil der Insel scheint oft die Sonne, der südliche Zipfel ist meist verregnet. Laut Martin Moschek ist doch auf eine Klimabedingung (mehr oder weniger) Verlass: “der Wind stürmt tendenziell im Uhrzeigersinn um die Insel”. Lokale Richtungsänderungen bringen Spannung in die Planung, Klima-Anzeigetafeln am Wegesrand etwas Klarheit in das Wetter-Wirrwarr.

#02 FLEXIBEL SEIN

Eine penibel genaue Routenplanung sollte wegen der wechselnden Wind- und Wetterbedingungen gegen einen groben Rahmen und jede Menge Spontanität eingetauscht werden.

#03 NICHT TÄUSCHEN LASSEN

Damit aus optischen zehn Kilometern nicht plötzlich eine Tagestour wird, ist man laut Martin Moschek mit einem Radcomputer auf der sicheren Seite.

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Foto: Jökulsárlón Glacier Bay, Island. © BiketourGlobal

#04 STRECKE DURCHSCHAUEN

Die Angaben auf Straßenschildern und Landkarten seien grundsätzlich falsch. Die Erfahrung hat der Radliebhaber auf seiner Island-Tour schnell gemacht – und pauschal zehn Kilometer auf jegliche Entfernungsangabe addiert.

#05 HALT MACHEN

Nie sei man gefeit vor ausgeschilderten Tankstellen, die tatsächlich nur eine Zapfsäule sind. Daher rät Martin Moschek zum Anhalten, Aufwärmen und Erleichtern bei jeder Möglichkeit – die nächste könnte auf sich warten lassen.

#06 BUDGET ERHÖHEN

Mit einem Tagesbudget von zehn Euro kam der Hamburger nicht lange hin. Er nahm es mal drei, rechnete Extraausgaben wie Gletschertourguides heraus und konnte sich so isländisches Camping plus Essen und Trinken leisten. Einkaufen sollte man je nach Möglichkeit in den günstigeren Bónus-Supermärkten.

#07 MÜNZEN SAMMELN

Wie üblich in den skandinavischen Ländern ist bargeldloses Bezahlen (so gut wie) immer eine Option. Für das Duschen auf einigen Campingplätzen sollte man allerdings doch etwas Kleingeld übrig haben.

#08 BADEN

Die heißen Quellen, die sich auf Island oftmals mitten in der Natur finden lassen, sind der perfekte Ausklang für einen Tag im Sattel. Besonders die natürlichen “Hot Pots” als Kontrast zu den künstlich angelegten Bädern haben es Martin Moschek angetan.

#09 SKYR ESSEN

Power aus dem Pott: Die typisch isländische Quarkspeise Skyr ist nicht nur proteinreich und fettarm, sondern auch lecker und lassen jeden Radler wieder zu Kräften kommen.

#10 AUGEN AUF

Geysire, Vulkane, Basaltplateaus und Gletscherlagunen: Im Gegensatz zu den sonstigen Preisverhältnissen im Land sind die isländischen Natursehenswürdigkeiten kostenfrei – und unsagbar schön.


 

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Anders als Martin Moschek, erkundete Chris Burkard das Land jüngst per Auto. Der Fotograf, Kletterer und Kajakfahrer aus Kalifornien reiste bislang 20 Mal nach Island, um die Natur vom Wasser, den Bergen und Straßen aus zu erleben. In seinem neuesten Video “One the Road with Chris Burkard: Iceland” zeigt er die Highlights seines zehntägigen Roadtrips über die Insel. Ersichtlich wird hier auch, warum er Island als “one of the most unique and beautiful places in the world” (dt. “einer der einzigartigsten und wunderschönsten Orte der Welt”) bezeichnet.

Mehr Infos…

Bilder, Filme und Produkte – Chris Burkard Studio

Touren, Ausrüstung und Technik – Biketour Global

Islands Natur und Gezeiten im NORR-Artikel – Wilde weite Fjorde

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