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Natur des Nordens

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Radliebe in Reykjavík: Islands Hipster-Bikeladen

Im Hafen der isländischen Hauptstadt befindet sich der Fahrradladen »Reiðhjólaverzlunin Berlin«, der Einheimischen und Vorbeireisenden noch mehr Lust aufs Radfahren machen soll.

In den bunten Holzhäuschen im Hafenviertel der isländischen Hauptstadt Reykjavík, einst Heimat der Fischer und Seefahrer, reihen sich heute Restaurants, Cafés, Tourenveranstalter und Designstudios aneinander. In den letzten Jahren hat zudem eine Sparte mit Lenker und Klingel heimlich das Terrain für sich erschlossen: Nahezu unbemerkt haben sich einige Radläden in den alten Fischerhütten angesiedelt. Einer davon ist Reiðhjólaverzlunin Berlin.

Seit sieben Jahren führt der aus Deutschland zugezogene Alexander Schepsky gemeinsam mit seiner Familie den kleinen Shop mit der türkisfarbenen Außenfassade in der Geirsgata. »Reiðhjólaverzlunin« ist das isländische Wort für Fahrradladen, das Attribut »Berlin« fügte Alexander hinzu, weil die Hansestadt Wesel, wo er ursprünglich herkommt, zwar »ein nettes Plätzchen ist, aber als Name für ein internationales Geschäft wohl zu ungeeignet wäre«, resümiert der Nordrhein-Westfale mit Vollbart und Retroschiebermütze, während er hinter der hölzernen Ladentheke die große italienische Espressomaschine in Gang bringt. Nach Island kam Alexander Ende der Neunziger Jahre – der Liebe wegen. »Meine Frau ist Isländerin. Wir haben uns im Studium kennengelernt«, erzählt der passionierte Radler, der sich zum damaligen Zeitpunkt aber noch nicht ansatzweise vorstellen konnte, dass er 30 Jahre später im Hafen von Reykjavík, umringt von Fischkuttern, einen eigenen Radladen betreiben würde.

Was euch im Bike-Shop noch alles erwartet und wie Alexander Reykjavík zur neuen Fahrrad-Metropole werden lässt, erfahrt ihr in der neuen NORR-Frühlingsausgabe 2019.

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