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Weihnachtszeit in Schweden: 7 Leckereien

Wenn in Stockholm aus Lichterketten geformte Elche aufgestellt werden, Lucia ihr weißes Gewand herausholt und der unverwechselbare Duft von Safran durch die Gassen zieht, ist die Weihnachtszeit in Schweden angebrochen. NORR stellt sieben Leckereien vor.

#01 Lussekatter

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Es gibt jede Menge “Bullar”-Varianten in Schweden. Zimt, Kardamom och auch Blaubeere. Der weihnachtliche Klassiker ist und bleibt der “Lussekatt”. Das leuchtend gelbe Gebäck aus Butter, Milch, Hefe, Mehl, Zucker, Ei, Rosinen und – ganz wichtig – Safran, ist die traditionellste Adventsleckerei in Schweden und wird vor allem am 13.Dezember (Lucia-Feiertag) zu Kaffee oder “Glögg” gereicht.

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#02 Pepparkakor

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Der Legende nach ist die Pfefferkuchen-Rezeptur von Deutschland nach Schweden überliefert worden. Hier hat sich das Gebäck aber, anders als in Deutschland, nicht nur zum weihnachtlichen Klassiker gemausert. Während schwedische Kinder daraus in der Adventszeit ganze Häuser basteln oder Plätzchen backen, ist es für deren Eltern eine ganzjährig beliebte Snack-Variante zu Wein und gerne garniert mit Blauschimmelkäse aus der Tube. Speziell die “Pepparkakor”-Produkte von Annas sind in ganz Schweden und inzwischen auch weltweit eine Institution. Seit dem Jahr 1929, in dem Anna und ihre Schwester Emma Karlsson eine Bäckerei im Stockholmer Viertel Östermalm eröffneten, wird der mit Ingwer, Zimt und Nelke gewürzte Teig nach dem gleichen, bis heute geheimen Rezept hergestellt.

 

#03 Julknäcke

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Man nehme das kulinarische Wahrzeichen Schwedens, Knäckebrot, eine Prise vorweihnachtlicher Euphorie und fertig ist ein weiterer Adventsklassiker: Julknäcke. Wenn dann auch noch Wasa in gelb-blauen Lettern darauf prangt, ist das Bild perfekt. Und mit ein bisschen “Senapssill” (Senfhering) oder “Julskinka” (Weihnachtsschinken) schließlich auch die morgendliche Mahlzeit.

 

#04 Juleskum

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Das genaue Gegenteil vom knusprigen Knäckebrot, nämlich weich und süß, ist “Juleskum”, traditionell aus dem Hause Cloetta kommend und in der Form kleiner Weihnachtsmänner. Obwohl die Marshmallows mit Erdbeergeschmack nur um Weihnachten herum erhältlich sind, stehen sie auf Platz vier der jährlich meistverkauften Süßigkeiten in Schweden.

 

 #05 Marabou Aladdin

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Was wäre Weihnachten ohne die Aladdin-Pralinen von Marabou? Die Schokoladenpralinen dürfen auf dem “Gottebord”, also dem Naschtischchen natürlich nicht fehlen. Und genascht werden sollen sie der Reihe nach. Ein unbeschriebenes Gesetz schwedischer Familien sieht nämlich vor, dass die obere Pralinenschicht leer ist, ehe sich das Lieblingskonfekt der nächsten Schicht herausgepickt wird.

 

 #06 Glögg & Glöggkryddor

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“Glögg” heißt das skandinavische Pendant zum deutschen Glühwein. Getrunken wird es traditionellerweise aus kleinen Tässchen, garniert mit geschälten Mandeln und Rosinen. Erhältlich ist das Getränk in einer alkoholfreien und kinderfreundlichen Variante, als “Lättglögg” oder beispielsweise als “Vinglögg” und als extrastarke Mischung (15% Alkohol). Letztere natürlich nur in Schwedens staatlichem Alkoholhandel. Mit der Gewürzmischung “Glöggkryddor” (Glögggewürze), bestehend aus Orangenschalen, Rosinen, Zimt, Ingwer, Kardamom und Nelken von z.B. Santa Maria kann der skandinavische Glühwein auch ganz einfach in der heimischen Küche angerührt werden.

 

#07 Julmust

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Auf der Suche nach einer Alternative zu Bier und Branntwein schufen zwei Schweden Anfang des 20. Jahrhundert eine Limonade namens “Must”. Hauptsächlich bestehend aus Hopfen und Malz ähnelt es dem deutschen Malzbier, erinnert mit seinem Aussehen an Coca Cola, ist aber ein schwedisches Original. Mit “Julmust” und “Påskmust” haben sich schließlich zwei “Must”-Versionen speziell für die Weihnachtszeit und für Ostern etabliert, die in Schweden vor allem unter Kindern beliebt sind.

Viele dieser Leckereien findest du auf: www.onfos.de.

 

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